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IMK: Programme u. Veranstaltungen
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I M K : T R A U M A T I S I E R U N G E N D U R C H F O L T E R U N D K R I E G
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Im öffentlichen Diskurs, wie auch in Veröffentlichungen von Behörden ist ein zunehmend inflationärer Umgang mit dem Wort "Trauma" zu verzeichnen. Sogar fachmedizinisch wird gelegentlich offensiv vertreten, dass die Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (PTSD) nicht entsprechend der Ursache des Traumas differenziert werden müsse; sie könne daher von den herkömmlichen therapeutischen Einrichtungen hinreichend abgedeckt werden. Durch diese Auffassung werden extreme Traumatisierungen durch Folter und Krieg mit Erfahrungen von z.B. Naturkatastrophen oder Arbeitslosigkeit gleichgesetzt und banalisiert und somit den Betroffenen eine angemessene und spezifische Behandlung verweigert.
Die Praxis der Behandlungszentren für Überlebende von Krieg und Folter zeigt, dass die unter PTSD zusammengefassten Symptome lediglich einen Ausschnitt der zahlreichen möglichen Folgen der Traumatisierung darstellen. Die Erfahrung von Ohnmacht und Gewalt hinterlässt vielschichtige psychische und psychosomatische Beschwerden unterschiedlichen Ausmaßes, zu denen die gegenwärtigen Ausgrenzungen und Sondergesetze für Flüchtlinge im Exilland als Bestandteil des traumatisierenden Prozesses hinzukommen und therapeutisch berücksichtigt werden müssen.
Im Rahmen der geplanten vier Veranstaltungen möchten wir mit ExpertInnen im Umgang mit Opfern von Krieg und staatlicher Gewalt über Entstehungsbedingungen von Extremtraumatisierungen und Therapiemethoden sowie über die vielschichtigen Hindernisse in der Arbeit mit Betroffenen informieren und diskutieren.
Die Fortbildungsreihe richtet sich an KollegInnen in der Arbeit mit Kriegs- und Gewaltopfern sowie an alle Interessenten an dieser Arbeit.
Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme
Knut Rauchfuss Imihan Zorlu (Med. Flüchtlingshilfe Bochum) (IMK e.V.)
Anfragen und Anmeldung:
IMK e. V. Frau Gudrun Mathes Postfach 200 738 53137 Bonn Tel.: 0228 / 36 28 02, Fax. 0228 / 36 32 97 imkkurds@aol.com Zum Ausdrucken: Dokument und Anmeldeformular [315 KB]
(pdf)
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P R O G R A M M B A D B O L L 2 0 0 2
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Agas, Sheiks, Clans sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn nicht der beherrschende, in den kurdischen Siedlungsgebieten der Türkei und des Irak. Wie sehr beeinflussen, behindern oder fördern diese realen Strukturen die Parteien, die Politik? Wie wirken sich 10 Jahre Selbstverwaltung im Nordirak (Irakisch-Kurdistan) auf die Rechte von Frauen und Minderheiten sowie auf den Kulturbereich aus? Und wie stellt sich die aktuelle Situation in Südostanatolien (Türkisch-Kurdistan) auf diesen Gebieten dar? Was lässt sich aus Beispielen innerstaatlicher Selbstbestimmung ethnischer Minderheiten in Europa für die Kurden lernen? Was bedeuten regionale und internationale Einflussnahme angesichts der vorhandenen Strukturen und der aktuellen Situation für die Selbstverwaltungsbestrebungen der Kurden in Südostanatolien und im Nordirak? Und besteht bei Betrachtung der Region eine inländische Fluchtalternative oder Rückkehroption für kurdische Flüchtlinge aus der Türkei und dem Irak?
Zur Diskussion dieser Fragen laden wir Sie herzlich nach Bad Boll ein. Auch wenn die angesprochenen Grundstrukturen in ihrer Bedeutung bestehen bleiben, werden wir angesichts der aktuellen Kriegsdrohungen der USA und Großbritanniens gegen den Irak gegebenenfalls das Programm entsprechend der Situation verändern oder ergänzen.
Dr. Manfred Budzinski Bernd Empen Peter Herrmann Abubekir Saydam Ottmar Schickle
Zum Ausdrucken: Programm Bad Boll [255 KB]
(pdf)
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Bleiberechtsregelung für Geduldete jetzt! | Weißrussischer Journalistin droht Auslieferung
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