zur Mahnwache während der Eröffnungs-Pressekonferenz der China-Wochen Hamburg 2002
Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht tabuisiert werden!
Hamburg, den 10. September 2002
Während der Eröffnungs-Pressekonferenz der China-Wochen Hamburg 2002 im Rathaus werden die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland e.V. und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Uiguren, Tibetern und Falun Gong-Anhängern mit einer Mahnwache gegen die Tabuisierung von Menschenrechtsfragen protestieren. Die Wirtschaftsbeziehungen und Kultur stehen im Mittelpunkt der China-Wochen Hamburg 2002, die katastrophale Lage der Menschenrechte wird ausgeklammert.
Peking führt Krieg gegen die eigene Bevölkerung: Systematisch werden muslimische Uiguren, buddhistische Tibeter und Falun Gong-Anhänger als "Terroristen" kriminalisiert und verfolgt. "Wenn wir nicht protestieren, werden die chinesischen Machthaber noch durch unser Stillschweigen belohnt", rufen die Menschenrechtler zur Teilnahme an ihrer Mahnaktion auf. EINE PUBLIKATION DER GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER