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UNHCR besucht Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein
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UNHCR studiert die Situation von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein Stefan Berglund, Leiter der Berliner Vertretung des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen, besucht den Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Die Gelegenheit eines Besuches in Kiel hat der Vertreter des Hochkommissars für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) in Deutschland, Stefan Berglund, am vergangenen Montag zu Gesprächen mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein genutzt.
Der aus Finnland stammende promovierte Politologe und Kommunikationswissenschaftler Berglund leitet die Berliner UNHCR-Vertretung seit Februar dieses Jahres. In den Jahren zuvor war er für das Hochkommissariat mit Aufgaben in Malaysia, Sudan, Ägypten, der Türkei, Zambia, Ungarn sowie in der Genfer Zentrale der Organisation betraut.
Vorstand und SprecherInnen des Flüchtlingsrates und die Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Landeskirche berichteten ihm über die im Lande bestehenden Netzwerke solidarischer Flüchtlingshilfe, über die Situation von Kinderflüchtlingen und über die kommunale Verwaltungspraxis. Mit Befremden nahm Stefan Berglund dabei insbesondere zwei ihm vorgetragene Fälle von herausragend restriktiver Verwaltungspraxis der Ausländerämter in Ostholstein und Segeberg zur Kenntnis. Außerdem erklärte der Vertreter des Flüchtlingshochkommissariats, sich dem Kieler Innenminister gegenüber für mögliche Kompetenzerweiterungen der Härtefallkommission Schleswig-Holstein einzusetzen.
„Das UNHCR plant, zukünftig regelmäßiger und enger mit den in der Flüchtlingshilfe engagierten Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten.“ erklärt Stefan Berglund im Anschluss an seine Kieler Gespräche. „Der Austausch mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein hat mich bezüglich dieses Vorhabens sehr bestärkt.“
gez. Martin Link, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
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