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ISSN 1610-0611
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44. Aktion von „Brot für die Welt“

„’Brot für die Welt’ ist eine Aktion der Menschlichkeit“

44. Aktion von „Brot für die Welt“ in Schwerin eröffnet

Schwerin, 30. November 2002. „’Brot für die Welt' ist nicht nur ein großes Hilfswerk der Menschlichkeit, sondern es ist auch eine jährliche Übung für unsere Gesellschaft, die das Teilen mit Anderen in der Nähe und der Ferne immer wieder pflegen muss,“ sagte Professor Methling, der stellvertretende Ministerpräsident des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern bei der Eröffnung der 44. Aktion "Brot für die Welt" am 30. November 2002 in Schwerin. Gastgeber der zentralen Eröffnung war die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs mit ihrem Diakonischen Werk.



Die Direktorin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, führte in ihrer Begrüßungsrede im Schweriner Perzinasaal in das Thema der neuen Aktion ein: „Brot zum Leben - alles was recht ist“.

„Wir leben nicht nur in einem Land der Egoisten“, sagte der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Pfarrer Jürgen Gohde, „Solidarität ist möglich.“ Gohde bezog sich auf die enorme Spendenbereitschaft, welche die Deutschen bei der Hilfe für die Flutopfer im Spätsommer dieses Jahres zeigten. Der Diakonie Katastrophenhilfe - der Schwesterorganisation von "Brot für die Welt" - wurden über 50 Millionen Euro für die Unterstützung der Flutopfer anvertraut. Man müsse jedoch über den Tellerrand hinaus sehen, um zu bemerken, dass auch noch andere Menschen auf unserer Welt unsere Solidarität benötigen. So zum Beispiel viele Menschen im südlichen Afrika, die zur Zeit besonders hart unter den Folgen einer extremen Dürre leiden.

Diese Armut hänge auch sehr eng mit der rasanten Ausbreitung von HIV/Aids zusammen. Deshalb müsse die Immunschwächekrankheit die höchste Priorität auf allen Ebenen in allen Kirchen haben, betonte der tansanische Bischof Stephano Msangi. Der afrikanische Theologe räumte auf mit dem „Mythos, dass alle Kirchen und religiösen Gemeinschaften gegen den Gebrauch von Kondomen sind.“ Er berief sich hierbei auf ein offizielles Papier des Ökumenischen Rates der Kirchen mit seinen 340 Mitgliedskirchen weltweit, indem dies klar festgestellt wird. Msangi lobte ausdrücklich die Arbeit der Aktion „Brot für die Welt“, die in seinem hart geprüften Heimatland vorbildliche Gesundheitsprojekte unterstützt.

Die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ wurde 1959 erstmals in Berlin eröffnet. Mittlerweile unterstützt „Brot für die Welt“ gleichzeitig über 1.800 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.





Günter Jentsch http://www.brot-fuer-die-welt.de
-Pressereferat-


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