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ISSN 1610-0611
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Aktion „Brot statt Böller“

Geteilte Hoffnung: Gutes neues Jahr für alle

„Brot für die Welt“ startet wieder die Aktion „Brot statt Böller“


Über 50 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr allein in Deutschland wortwörtlich in die Luft geflogen: Mit Böllern, Krachern und Raketen begrüßten die Menschen das neue Jahr. „Brot für die Welt“ bittet nun, einen Anteil des vorgesehenen Geldes für das diesjährige Feuerwerk in die Zukunft von Menschen im Süden der Welt zu investieren.

Silvester: Das ist Hoffnung, Aufbruch und gedanklicher Neuanfang. „Brot für die Welt“ fordert dazu auf, diese Hoffnung auf ein gutes neues Jahr und die Dankbarkeit für das zu Ende gehende, auch mit den Menschen zu teilen, denen es nicht so gut wie uns geht. Es ist eine schöne Tradition, entweder mit der letzten oder ersten Überweisung eines Jahres neue Lebens-Chancen zu eröffnen.

Der Slogan „Brot statt Böller“ sollte niemandem die Feierlaune verderben. Doch wer feiert und sich freut, sollte die Möglichkeit wahrnehmen, auch benachteiligten Menschen in den Ländern des Südens Zeichen der Hoffnung zu stiften. Knapp 60 Millionen Euro gehen pro Jahr bei „Brot für die Welt“ als Spende ein. Über 1.800 Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika können mit diesem Betrag gefördert werden. Für den einzelnen Menschen kann das einen Ausbildungsplatz bedeuten, Hilfe bei der Bewässerung seiner Felder oder einen Kleinkredit, um sich auf die eigenen Füße zu stellen. Dem steht die Summe von 50 Millionen Euro gegenüber, die sich in kurzer Zeit über Deutschlands Dächern in Schall und Rauch auflöst.

Deshalb hat „Brot für die Welt“ vor über zwei Jahrzehnten den Slogan aufgenommen „Brot statt Böller“. Erfunden wurde er 1981 von einer evangelischen Kirchengemeinde in Bargteheide (Schleswig-Holstein), die für „Brot für die Welt“ sammelte. Er soll dazu motivieren, auch Freude und Dankbarkeit zu teilen.

Stuttgart, 19. Dezember 2002.


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