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ISSN 1610-0611
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Forderung nach besserem Reha- Management

Hirrlinger fordert besseres Reha- Management
Träger müssen in vernetzten Strukturen denken und arbeiten

Eine bessere Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger bei der Umsetzung des Sozialgesetzbuches IX (SGB IX) in die Praxis hat der Präsident des Sozialverband VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, gefordert. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen kritisierte Hirrlinger, zugleich Mitglied des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates (DBR), die mangelnde Koordination und Kooperation der Reha-Träger.

Das SGB IX sei für die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme von Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt nach vorne. Dieses Gesetz des guten Willens müsse jetzt von allen Reha-Trägern mit gutem Willen umgesetzt werden. „Dazu müssen die Reha-Träger künftig trägerübergreifend in vernetzten Strukturen denken und arbeiten, um den Paradigmenwechsel zu vollziehen. Die Dienstleistungen müssen zu den Menschen kommen und nicht umgekehrt. Teilhabe und Teilnahme behinderter Menschen bedeuten, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die Frage, wer bezahlen soll. Die Kostenverteilung muss intern zwischen den Reha-Trägern abgeklärt werden“, sagte Hirrlinger auf der DBR- Veranstaltung „Erfolge umsetzen - Defizite beseitigen“ in Berlin.

Die Reha-Träger missachteten häufig noch das Wunsch- und Wahlrecht der Betroffenen, indem sie diese nicht ausreichend informierten. Hirrlinger mahnte die zügige Einrichtung der gesetzlich vorgeschriebenen Service-Stellen in allen Stadt- und Landkreisen an. Sonst müsse per Verordnung nachgeholfen werden, damit alle Betroffenen schnell und richtig beraten, die Reha-Maßnahmen beschieden und begonnen werden könnten. Dazu gehöre auch ein frühzeitiges und fallbezogenes Case-Management zusammen mit den Betroffenen und nicht über deren Köpfe hinweg.

3. Dezember 2002
Verantwortlich: Sabine Kohls


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