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ISSN 1610-0611
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Keine Kaskoversicherung für chronisch Kranke

Keine Kaskoversicherung für chronisch Kranke
VdK begrüßt Ablehnung des TK-Vorschlages durch Ulla Schmidt

Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat die Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßt, den Vorschlag der Techniker-Krankenkasse (TK) zur Selbstbeteiligung für Versicherte abzulehnen. Eine Umsetzung des Kassenvorschlages käme der Einführung der Kaskoversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung gleich, so Hirrlinger. Dieses lehne der Sozialverband VdK nach wie vor massiv ab.

Hirrlinger: „Kaskoversicherungen sind beim Auto sinnvoll. Aber Menschen sind keine Autos. Sie können nicht vorausahnen, was im Laufe ihres Lebens in gesundheitlicher Hinsicht auf sie zukommt.“ Wer jetzt als junger und gesunder Mensch den günstigen Abwahltarif wähle, werde dies später möglicherweise bitter und teuer bezahlen.

Der VdK-Präsident forderte die anderen gesetzlichen Krankenkassen auf, sich nicht von behinderten, chronisch kranken und älteren Versicherten zu distanzieren, sondern die Solidarkassen zu erhalten. Jetzt entscheide sich, wohin sich die gesetzlichen Krankenkassen wirklich entwickeln wollten. Hirrlinger forderte, hier im Zuge der Gesundheitsreform in den nächsten Jahren klare Verhältnisse zu schaffen.

In Wirklichkeit wolle die Techniker-Krankenkasse junge und gesunde Versicherten nicht der privaten Krankenversicherung überlassen, sondern bei sich behalten. Sie wolle durch eine solche Maßnahme eine Zwitterstellung gegenüber den anderen gesetzlichen Krankenkassen einnehmen. Aber damit könne sich die Techniker- Krankenkasse gegenüber den anderen Krankenkassen mittelfristig nicht profilieren, vermutet Hirrlinger.



Verantwortlich: Sabine Kohls
9. Dezember 2002
VDK.de


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