Mitglieder des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes machen ihre Arbeit für Spendende transparent
Wer spendet, möchte sein Geld in guten Händen wissen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat zusammen mit seinen großen spendensammelnden Mitgliedsorganisationen Kriterien entwickelt, die es Spenderinnen und Spendern ermöglichen, deren Arbeit einzuschätzen. Gleichzeitig dient dieser Kriterienkatalog den Mitgliedsorganisationen des Verbandes als Leitfaden, wie sie ihre Arbeit transparent machen können. Welche Ziele verfolgen sie mit ihrer Arbeit? Auf welche Maßnahmen und Projekte greifen sie dabei zurück? Welche Finanzmittel benötigen sie dazu? Wie erschließen sie diese finanziellen Ressourcen? Hinzu kommen Darstellungen der bereits erreichten Ziele und Anforderungen an die künftige Arbeit. Der Kriterienkatalog ist erhältlich beim Paritätischen Gesamtverband, Abteilung Recht und Betriebswirtschaft, Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main, e-mail: betriebswirtschaft@paritaet.org, Tel: 069/6706-290, Fax: -263. "Spendensammelnde Organisationen stehen in großer Verantwortung gegenüber den Spendern, dem Staat und der Öffentlichkeit", betont Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, dem nahezu 10.000 Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Gesundheit und Soziales angehören. Wichtig sei daher, dass ihre Arbeit transparent sei. Wenig sinnvoll ist es aus Schneiders Sicht hingegen, alleine den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben als Maßstab für einen effektiven Umgang mit Spenden zu nehmen - wie es häufig geschieht. "Angesichts der unterschiedlichen Aufgaben und Strukturen der verschiedenen Organisationen lassen derart pauschale Maßstäbe keine realistische Einschätzung zu, wie gut eine Organisation arbeitet." So mache es beispielsweise einen großen Unterschied, ob ein gemeinnütziger Verein Einzelfallhilfe leiste und Spenden direkt an bedürftige Personen weitergebe, oder ob eine Organisation größere Spendensummen an Projekte weiterleite.
Frankfurt am Main, 17. Dezember 2002 Dr. Ulrich Schneider, **************
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