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ISSN 1610-0611
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Kriterienkatalog: Spenden

Mitglieder des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes machen ihre Arbeit für
Spendende transparent

Wer spendet, möchte sein Geld in guten Händen wissen. Der Paritätische
Wohlfahrtsverband hat zusammen mit seinen großen spendensammelnden
Mitgliedsorganisationen Kriterien entwickelt, die es Spenderinnen und
Spendern ermöglichen, deren Arbeit einzuschätzen. Gleichzeitig dient
dieser Kriterienkatalog den Mitgliedsorganisationen des Verbandes als
Leitfaden, wie sie ihre Arbeit transparent machen können. Welche Ziele
verfolgen sie mit ihrer Arbeit? Auf welche Maßnahmen und Projekte greifen
sie dabei zurück? Welche Finanzmittel benötigen sie dazu? Wie erschließen
sie diese finanziellen Ressourcen? Hinzu kommen Darstellungen der bereits
erreichten Ziele und Anforderungen an die künftige Arbeit.
Der Kriterienkatalog ist erhältlich beim Paritätischen Gesamtverband,
Abteilung Recht und Betriebswirtschaft, Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528
Frankfurt am Main, e-mail: betriebswirtschaft@paritaet.org, Tel:
069/6706-290, Fax: -263.
"Spendensammelnde Organisationen stehen in großer Verantwortung gegenüber
den Spendern, dem Staat und der Öffentlichkeit", betont Dr. Ulrich
Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, dem
nahezu 10.000 Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Gesundheit
und Soziales angehören. Wichtig sei daher, dass ihre Arbeit transparent
sei. Wenig sinnvoll ist es aus Schneiders Sicht hingegen, alleine den
Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben als Maßstab für einen effektiven
Umgang mit Spenden zu nehmen - wie es häufig geschieht. "Angesichts der
unterschiedlichen Aufgaben und Strukturen der verschiedenen Organisationen
lassen derart pauschale Maßstäbe keine realistische Einschätzung zu, wie
gut eine Organisation arbeitet." So mache es beispielsweise einen großen
Unterschied, ob ein gemeinnütziger Verein Einzelfallhilfe leiste und
Spenden direkt an bedürftige Personen weitergebe, oder ob eine
Organisation größere Spendensummen an Projekte weiterleite.

Frankfurt am Main, 17. Dezember 2002
Dr. Ulrich Schneider,
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