Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
Inland:
Inland


Themen:
Bürger- und Zivilgesellschaft
  SeniorInnen
  Castor
Bildung • Schule • Beruf
Kinder u. Jugend
Datenschutz
Kultur
  Literatur
  Film
Mensch & Tier
Soziales • Gesundheit • Miteinander
Menschen- u. Bürgerrecht • Asyl
Gewerkschaften
Report
Umwelt & Natur
Verbraucher
  Trans Fair
Wirtschaft
Presse- u. Informationsfreiheit


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Mehr Arbeitsplätze für Schwerbehinderte und Ältere

VdK fordert Ergänzung des Hartz- Konzepts
Mehr Arbeitsplätze für Schwerbehinderte und Ältere schaffen

„Vom Grundsatz her unterstützt der Sozialverband VdK das Hartz-Konzept“, erklärte der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, in Berlin. Allerdings fordert der VdK ein besonderes Kapitel zum Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Arbeitsloser. Dieses Problem habe die Hartz-Kommission in ihren Vorschlägen vergessen, sagte Hirrlinger.

Zunächst müsse die gegenwärtige Aktion „50.000 Jobs für arbeitslose Schwerbehinderte“ bis Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres mit Erfolg abgeschlossen werden. Anschließend müsse – auch im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr für behinderte Menschen – eine neue Aktion „50.000 Jobs für arbeitslose Schwerbehinderte“ gestartet werden. Ihr Ziel: die Gesamtzahl der arbeitslosen Schwerbehinderten in Deutschland auf unter 100.000 zu drücken. Solange solle die Mindestbeschäftigungsquote Schwerbehinderter für Arbeitgeber bei fünf Prozent bleiben. Erst danach wäre zu prüfen, ob dies auf Dauer so bleiben könne, so der Vorschlag Hirrlingers.

Der VdK-Präsident appellierte gleichzeitig an die Arbeitgeber, ihren Widerstand gegen die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern über 50 Jahre aufzugeben. Es könne nicht sein, dass mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland keine Arbeitnehmer über 50 Jahre beschäftige. Dies werde zu einem Desaster am Arbeitsmarkt führen, weil auf die Erfahrung und einsatzfreudige Motivation von Älteren nicht verzichtet werden könne, sagte Hirrlinger. In diesem Zusammenhang warf Hirrlinger die Frage an die Arbeitgeber auf, wie sie eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit in der Rentenversicherung rechtfertigen wollten, wenn sie nicht einmal bereit seien, Arbeitnehmer über 50 Jahre weiter zu beschäftigen.

27. September 2002


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Wie Frauen in Deutschland leben | Strukturreform im Gesundheitswesen