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Moderne Internet-Seelsorge ist im Trend

Telefonseelsorge mit vorbildlichem Sicherheitskonzept
Moderne Internet-Seelsorge ist im Trend

Ein umfassendes Sicherheitskonzept hat die Telefonseelsorge für ihr Beratungsangebot im Internet www.telefonseelsorge.de realisiert. Dabei wird auf das Versenden von E-Mails völlig verzichtet. Sie stellen generell ein zu großes Sicherheitsrisiko dar. Stattdessen verbleibt der gesamte Beratungskontakt auf dem Server der Telefonseelsorge.

Ratsuchende können sich dort anonym eine Zugangberechtigung anlegen, einen sogenannten Beratungs-Account. Dazu müssen sie nicht ihre E-Mail-Adresse angeben. Die gesamte Kommunikation wird automatisch verschlüsselt durch ein offizielles SSL-Zertifikat, das auch bestätigt, dass der Ratsuchende tatsächlich mit der Telefonseelsorge "verbunden" ist. Dieses Zertifikat entspricht den Anforderungen nach dem Signaturgesetz.

Anonymität ist eines der wichtigsten Kennzeichen der Telefonseelsorge. Die Telefonseelsorge in Deutschland hat sich seit der Digitalisierung des Fernsprechverkehrs sehr für den Datenschutz eingesetzt und auch vor den Gefahren einer ungeschützten Internetnutzung gewarnt. Das neue Sicherheitskonzept erfüllt die hohen Standards für geschützte Datenverbindungen.

Seit Dezember 1995 macht die Telefonseelsorge der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland ein Beratungsangebot auch im Internet. Internet-Seelsorge liegt im Trend: 1999 wurden 2.500 Beratungsanfragen registriert; 2000 5.100 Beratungsanfragen; 2001 11.290. Die Telefonseelsorge im Internet arbeitet derzeit mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 20 von 105 deutschen Telefonseelsorge-Stellen.

Die Ratsuchenden können sich auch weiterhin wie gewohnt telefonisch zu jeder Tages- und Nachtzeit an jedem Tag in der Woche an die Telefonseelsorge unter den bundeseinheitlichen Nummern 0800 1110111 und 0800 1110222 wenden.


Miguel-Pascal Schaar
- Pressesprecher -
Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.
6. Oktober 2002/we/ubt


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