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Neue Broschüre: Pflegen kann man lernen!
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28. August 2002 /bsf28
Pflege ist keine einfache Angelegenheit – und gute Pflege schon gar nicht! Viele Angehörige stehen dieser Aufgabe, die nicht selten von heute auf morgen auf sie zukommt, unsicher und ängstlich gegenüber. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen und befürchten, dem Pflegebedürftigen Schmerzen und Schaden zu zufügen. Um pflegenden Angehörigen Hilfe und Unterstützung zu geben, hat die Behörde für Soziales und Familie die neue Broschüre „Pflegen kann man lernen! – Pflegekurse für Angehörige“ herausgegeben. Offiziell vorgestellt wird sie am „4. Tag der Pflege“ am 29. August 2002 um 10 Uhr im Beratungszentrum für Technische Hilfen & Wohnraumanpassung (Richardstraße 4).
In Hamburg leben ca. 41.000 pflegebedürftige Menschen. Der überwiegende Teil (ca. 27.500) wird allein von Angehörigen oder mit Unterstützung von ambulanten Pflegediensten versorgt. Pflegende Angehörige leisten eine schwere und verantwortungsvolle Aufgabe. Sie gehen dabei teilweise an die Grenze ihrer Belastbarkeit.
Richtiges und entlastendes Pflegen kann man aber lernen, und wichtige Grundregeln können relativ leicht eingeübt werden. Ambulante Pflegedienste und Pflegeheime bieten Kurse an, die Angehörigen Grundkenntnisse in häuslicher Pflege vermitteln. Dort können sie zum Beispiel lernen, wie man alte Menschen richtig bettet, hebt, wäscht und badet, wie das Zimmer am sinnvollsten ausgestattet sein sollte und wie man Hilfsmittel einsetzt. Die Kursgebühren werden in der Regel von den Pflegekassen übernommen.
Senatorin Birgit Schnieber-Jastram: „Der Besuch eines Pflegekurses kann dazu beitragen, den Pflegealltag sicherer und besser zu bewältigen. Mit unserer neuen Broschüre möchten wir pflegende Angehörige ermuntern, an solchen Kursen teilzunehmen und bei der Suche nach einem geeigneten Pflegekurs unterstützen.“
Die kostenlose Broschüre ist erhältlich bei der Behörde für Soziales und Familie unter der Telefonnummer 040-42863 5408 oder übers Internet unter www.bsf.hamburg.de.
Pressestelle der BSF, Anika Wichert
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