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Rentenanpassung 2003 nicht aussetzen

VdK: Rentner werden Manipulationen entsprechend quittieren

Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat die rot-grüne Koalition und die Bundesregierung davor gewarnt, die Rentenanpassung 2003 zugunsten einer niedrigeren Beitragsanhebung auszusetzen.

Die 18 Millionen Rentner verfolgten aufmerksam diese Fehlentwicklung, sagte Hirrlinger. Schließlich handle es sich um Manipulationen, die morgen oder übermorgen fortgesetzt werden könnten. Die Rentner könnten dem nur mit dem Stimmzettel bei den nächsten Wahlen die Quittung erteilen und würden dies sicher auch tun, meinte Hirrlinger. Deshalb dürfe man diesem Vorschlag der Arbeitgeber nicht folgen.

Die Arbeitgeber forderte Hirrlinger auf, statt über Verschlechterungen der Renten bei Frührentnern nachzudenken, dafür zu sorgen, dass die Betriebe durchgängig auch Mitarbeiter über 50 Jahre beschäftigen. Wenn man damit das Renteneintrittsalter nach oben drücken könne, würde sich die Finanzlage der Rentenversicherung schlagartig verbessern, sagte Hirrlinger.

Der VdK-Präsident begrüßte den Entschluss der gesetzlichen Krankenkassen, keine Beitragsanhebung durchzuführen. Sofern es zu einer Verbesserung in der Beschäftigungssituation komme, würde sich dies auch auf der Einnahmeseite der Krankenkassen positiv auswirken, erklärte Hirrlinger.


4. November 2002


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