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ISSN 1610-0611
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Vernetzung zum Thema Gesundheit von Frauen

"Bundeskoordination Frauengesundheit" offiziell eröffnet

Die zentrale Koordinationsstelle in Bremen hat die Aufgabe,
neue Ansätze in der Frauengesundheit zu bündeln und den
Erfahrungsaustausch zu fördern. Sie ist beim Arbeitskreis
Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
(AKF®) angesiedelt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die
Koordinationsstelle Bundeskoordination Frauengesundheit wurde
eingerichtet, um die Ergebnisse des ersten Berichts zur
Frauengesundheit der Bundesregierung umzusetzen, der im Mai 2001
vorgelegt wurde. Der Bericht beschreibt erstmals umfassend
Krankheitsbilder im Zusammenhang mit den Lebensweisen von Frauen und
zeigt Wege zu einer frauengerechten Gesundheitsversorgung auf.

Die Bundeskoordination Frauengesundheit plant Expertengespräche,
Workshops, Tagungen und Fortbildungen sowie einen interaktiven
Internetauftritt, um frauenspezifische Ansätze in Prävention,
Intervention und Rehabilitation zu fördern und neue Ansätze in der
Frauengesundheitsforschung zu bündeln. Eingebunden werden Fachleute im
Gesundheitswesen, in Organisationen, Verwaltung und Politik sowie
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wie Frauenbeauftragte und
Bildungseinrichtungen.

Anlässlich der Eröffnung der Bundeskoordination Frauengesundheit
erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Dr. Christine Bergmann: "Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren
Krankheiten und Krankheitsursachen. So haben Frauen z.B. andere
Symptome beim Herzinfarkt, was oft nicht beachtet wird. Essstörungen
und Medikamentenmissbrauch sind typische Krankheiten von Mädchen und
Frauen. Wir brauchen ein Gesundheitswesen, dass diesen Unterschieden
Rechnung trägt. Im Frauengesundheitsbericht der Bundesregierung wurden
erstmals wichtige Daten zu geschlechtsspezifischen Unterschieden
zusammengetragen. Das vorhandene Wissen muss nun verbreitet und weiter
entwickelt werden. Bei Herz-Kreislauferkrankungen werden jetzt im
Rahmen von Kompetenznetzwerken geschlechtsspezifische Aspekte
berücksichtigt. Mit der Einrichtung der Bundeskoordination
Frauengesundheit stellen wir die Vernetzung zwischen allen Beteiligten
zum Thema Frauengesundheit sicher und schaffen die Voraussetzung für
schnellere und bessere Hilfe für Frauen."

Weitere Informationen: Bundeskoordination Frauengesundheit,
Knochenhauerstraße 20-25, 28195 Bremen,

Tel.: 0421-16 52 398 und 16 53 219, Fax: 0421- 16 53 116,
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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


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