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ISSN 1610-0611
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Foodwatch.de: Eine neue Initiative!

Lebensmittel im Visier
Neue Verbraucherschutz-Organisation foodwatch startet

"Verbraucherinnen und Verbraucher sollen Lebensmittel sorgenfrei genießen können", beschreibt foodwatch-Initiator Thilo Bode die Zielrichtung der frisch ins Le-ben gerufenen Organisation. foodwatch versteht sich als Anwalt für Verbraucherrechte, ist gemeinnützig und soll sich über För-dermitgliedschaften selbst tragen. Mit eigenen Recherchen zu wunden Punkten der Lebensmittelsicherheit und –qualität, aktu-ellen Informationen, gezielten Kampagnen und rechtlichen Schritten setzt foodwatch auf die Sympathie kritischer Verbrau-cherinnen und Verbraucher. „Die Übermacht von Nahrungsmit-telindustrie und Agrarlobby muss zurückgedrängt werden. Zu lange haben diese Gruppen ihre Interessen auf Kosten der Verbraucher und deren Gesundheit durchgesetzt“, sagt Thilo Bode.
Zu den ersten Forderungen von foodwatch zählen
• die Stärkung der Verbraucherinformationsrechte in Deutsch-land und der EU
• eine europaweite Verbesserung der Lebensmittelkennzeich-nung
• die Verbesserung der Futtermittelsicherheit
• das ausnahmslose Verfütterungsverbot von Tiermehl und -fett, solange ein Sprung des BSE-Erregers über die Art-grenzen nicht auszuschließen ist.

Die Organisation setzt für die Zukunft auf eine Landwirtschaft, die für die Qualität ihrer Produkte und Handlungsweisen bezahlt wird, anstatt für standardisierte Massenware, Überproduktion und Landschaftszerstörung subventioniert zu werden.


foodwatch appelliert auch an die Eigenverantwortung der Verbraucher. So hebt die Organisation die wichtige Rolle von Eltern bei der Prägung des Ernährungsstils ihrer Kinder hervor. Großen Nachholbedarf sieht foodwatch unter anderem in Kin-dergärten und Schulen. Unter anderem regt foodwatch die Ver-mittlung theoretischer wie praktischer Essenskultur im Schulall-tag an.
"foodwatch wird aber nicht nur kritisieren, sondern auch die vorhandenen positiven Ansätze breiter bekannt machen", gibt Thilo Bode die weitere Zielrichtung an. "foodwatch ist nicht die Volkshochschule, sondern Katalysator für Verbraucherinteres-sen. Ob Menschen zum Beispiel Fleisch essen sollen oder nicht, muss jeder für sich entscheiden", fügt er hinzu.
Bei der Frage zukünftiger Aktivitäten setzt foodwatch besonders auf den Dialog mit seinen Fördermitgliedern und thematisch In-teressierten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen selbst die Zukunft des Essens mitbestimmen.
Weitere Informationen zu foodwatch gibt es unter www.foodwatch.de.

foodwatch e.V.
Kommunikation
Carsten Direske


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