Chancen für Unternehmen zwischen Euro und US-Dollar nutzen
GTZ unterstützt „Kontaktbörse“ Ibero-Amerika-Tag am 18. Oktober
Der Ibero-Amerika-Tag ist traditionell die Plattform für den hochrangigen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik, aus Lateinamerika und Europa. In diesem Jahr stehen Vorträge, Diskussionen und Workshops der Konferenz unter der Überschrift „Lateinamerika zwischen Euro und US-Dollar: Erfolgsstrategien für Unternehmen.“ Politischer Schwerpunkt der Veranstaltung ist Zentralamerika.
Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) präsentiert sich auf dem diesjährigen Ibero-Amerika-Tag gemeinsam mit anderen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit als kompetenter Partner der Wirtschaft für deren Engagement in Lateinamerika. Inhaltlich wurden unter anderem die Workshops zu den Themenkomplexen Wasser / Abwasser, Energie und Landwirtschaft mitgestaltet. Die Präsentation der GTZ richtet sich speziell an Unternehmen, die in neue Geschäftsfelder und Märkte einsteigen wollen, jedoch noch nicht über fundierte Kenntnisse über die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bedingungen der Länder verfügen. Albrecht Graf von Hardenberg, bei der GTZ zuständig für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: „Wir verfügen in Lateinamerika über eine breitgefächerte, leistungsstarke Infrastruktur, sind in 21 Ländern der Region mit 300 deutschen und mehr als 600 lokalen Experten vertreten. Diese Expertise können europäische Unternehmer als PPP-Kooperation nutzen.“
Die GTZ fördert in Zentralamerika kleine und mittlere Betriebe, schlägt Brücken zwischen den beiden Kontinenten und führt unter anderem so genannte “Public Private Partnerships“ (PPP) durch. Hierbei planen und finanzieren Privatunternehmen gemeinsam mit der GTZ sowie geeigneten lokalen Partnern Maßnahmen oder Personaleinsätze in Lateinamerika. Im Auftrag des deutschen Entwicklungshilfeministeriums (BMZ) realisiert die GTZ PPP-Projekte sowohl mit Industrie und Handwerk als auch mit dem Dienstleistungsgewerbe.
Die Wirtschaftsregion hat ein hohes Wachstumspotential. Zur Zeit laufen Verhandlungen zwischen den USA und den mittelamerikanischen Staaten über ein Freihandelsabkommen nach dem Vorbild der NAFTA. Im Internationalen Kongresszentrum Bundeshaus Bonn, dem ehemaligen Bundestag, werden rund 1000 Spitzenvertreter der lateinamerikanischen und europäischen Wirtschaft und Politik erwartet, darunter die Staatspräsidenten aus, Guatemala, Alfonso A. Portillo, aus Honduras, Ricardo Maduro, aus Nicaragua, Enrique Bolaños G., die Vizepräsidenten aus Costa Rica, Linneth Saborio C., und aus Panama, Dominador Kaiser Bazán, sowie die Außenministerin aus El Salvador, María Eugenia Brizuela de Ávila.
Die GTZ ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen für internationale Zusammenarbeit, tätig überwiegend im Auftrag der Bundesregierung. Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten weltweit daran, die politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung in den Ländern des Südens und Ostens positiv zu gestalten und damit die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.
Hans Stehling, GTZ Eschborn, 17. Oktober 2002.
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