Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
International:
International


Themen:
EU
  EP: Abtreibungen legal
Umwelt & Natur
Mensch & Tier
Report
Krieg & Frieden • Menschen- u. Bürgerrechte
  IOM-Press (deutsch)
  IOM-Press (english)
  IMK
Presse- u. Informationsfreiheit
Initiativen
  IPPNW
  GfbV
  terre des hommes
  Amnesty
  attac
  DFG-VK
  Hilfe für Kinder
  Ärzte ohne Grenzen


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Beschwerde gegen den EU-Fischereirat

WWF legt Beschwerde gegen den EU-Fischereirat ein

Der WWF hat heute bei der EU eine Beschwerde gegen den EU-Fischereirat eingelegt und ihn für die Misswirtschaft in der Fischerei verantwortlich gemacht.

“Der Fischereirat muss endlich die Verantwortung für den katastrophalen Zustand der Fischbestände in europäischen Gewässern übernehmen und dringend
Maßnahmen für die Erholung der Bestände beschließen”, fordert Heike Vesper vom WWF.

Nach Ansicht des WWF ist der Zusammenbruch des Kabeljaubestandes in der Nordsee der Unfähigkeit der EU-Fischereiminister zu verdanken, die es nicht
geschafft haben, einen Wiederaufbauplan für diesen Bestand innerhalb der letzten 18 Monate zu verabschieden. Bereits 1999 hatten Wissenschaftler vor einem Zusammenbruch des Kabeljaubestandes gewarnt, doch die Fischereiminister haben trotzdem jedes Jahr viel zu hohe Fangquoten für Kabeljau festgelegt.

Die EU-Fischereiminister beraten in dieser Woche in Brüssel über einen Vorschlag der EU-Kommission über die Fangquoten im Nordost Atlantik sowie über die
Reform der EU-Fischereipolitik. Der WWF fordert Renate Künast und ihre Ministerkollegen auf, mehrjährige Bewirtschaftungspläne für alle Fischbestände anstelle von einjährigen Fangquoten zu beschließen.

Die EU-Minister müssen im Rahmen der Reform der EU-Fischereipolitik konkrete und umfassende Maßnahmen gegen die Überfischung beschließen. Dazu
gehören Rettungspläne für alle überfischten Bestände, Abbau der Überkapazitäten der EU-Fischereiflotte, Vergabe von Subventionen nur für nachhaltige Fischereien und Vermeidung des ungewollten Beifangs von Meerestieren wie z.B. von Schweinswalen. Die Fischereiabkommen mit Staaten außerhalb Europas müssen die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung respektieren.

WWF Deutschland
Rebstöcker Straße 55
60326 Frankfurt


Brüssel / Bremen, 18.12.02:


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Atommüll-Endlager | Den Weg bahnen für ein Europäisches Asylrecht