Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
International:
International


Themen:
EU
  EP: Abtreibungen legal
Umwelt & Natur
Mensch & Tier
Report
Krieg & Frieden • Menschen- u. Bürgerrechte
  IOM-Press (deutsch)
  IOM-Press (english)
  IMK
Presse- u. Informationsfreiheit
Initiativen
  IPPNW
  GfbV
  terre des hommes
  Amnesty
  attac
  DFG-VK
  Hilfe für Kinder
  Ärzte ohne Grenzen


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Richtlinienentwurf benachteiligt Deutschland

DGB: Richtlinienentwurf benachteiligt Deutschland

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält den bekannt gewordenen Richtlinienentwurf für Unternehmensübernahmen für ungeeignet, innerhalb Europas gleiche Bedingungen zu schaffen. "Es geht nicht an, in Deutschland Abwehrmaßnahmen verbieten zu wollen und sie in anderen Ländern bestehen zu lassen. Die Vorzugsbehandlung beispielsweise Frankreichs und Schwedens schafft ungleiche Bedingungen," sagte DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer am Freitag in Berlin. So würden in dem Entwurf in Deutschland längst abgeschaffte Mehrfachstimmrechte nicht angetastet. Gleichzeitig sollen nach deutschem Recht erlaubte Vorratsbeschlüsse zukünftig unzulässig sein.

Nach Auffassung des DGB sei es auch in Zukunft notwendig, dass Aufsichtsrat und Management im Interesse des Gesamtunternehmens die Möglichkeit haben, Abwehrmaßnahmen gegen Übernahmen zu treffen. Der Aufsichtsrat nach deutschem Modell sei das geeignete Gremium, im gemeinsamen Interesse von Shareholdern und Stakeholdern die zum Wohle des Unternehmens notwendige Maßnahmen zu beschließen, so Putzhammer.



---------------------------------------------------------------
DGB Bundesvorstand Pressestelle
Verantwortlich: Hans-Jürgen Arlt
27.09.02


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

"Wirtschaftspartnerschaftsabkommen" | LSVD Lobbyarbeit bezgl. EU-Gesetzgebung