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Konferenz "Alternativen zur Gewalt" am Sonntag 27.

Konferenz "Alternativen zur Gewalt" am Sonntag (27.10.) in Stuttgart:
DFG-VK erklärt uneingeschränkte Solidarität mit US-Friedensbewegung

Die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) erklärt sich uneingeschränkt
solidarisch mit den gewaltfreien Anti-Irak-Kriegsaktionen der
US-Friedensbewegung, die am Samstag ihren Höhepunkt mit einer
Großdemonstration in Washington haben werden. Gleichzeitig ruft der DFG-VK
Bundessprecherkreis zur Teilnahme an den zahlreichen dezentralen Aktionen
gegen den drohenden Irakkrieg an diesem Wochenende im ganzen Bundesgebiet
auf.

„Hunderttausende werden diesseits und jenseits des Atlantik auf die Straße
gehen und deutlich machen, dass sie den vorbereiteten Angriffskrieg gegen
den Irak ablehnen“, ist sich Wolfgang Menzel, Bundessprecher der DFG-VK,
sicher.
Dieses deutliche Signal werde die rot-grüne Regierung an ihr Wahlversprechen
erinnern, unter keinen Umständen an einem US-Feldzug gegen den Irak
teilzunehmen. Dazu passe allerdings nicht, dass Verteidigungsminister Struck
eine Verlängerung des Mandats für die ABC-Spürpanzer der Bundeswehr in
Kuwait erwirkt hat. Vielmehr sei nun ein deutliches Eintreten der
Bundesregierung gegen eine UN-Sicherheitsrats-Resolution geboten, die den
USA eine Blankovollmacht für eine Invasion im Irak verschaffe, fordert
Menzel.

Demonstrationen und Aktionen werden in Anlehnung an das Motto der
US-Friedensbewegung unter dem Titel „Stoppt den Krieg, bevor er beginnt!"
u.a. in Berlin, Köln, München, Stuttgart und Frankfurt stattfinden.
Sämtliche Termine hat das Netzwerk Friedenskooperative im Internet (s.
www.friedenskooperative.de/2610term.htm) zusammengestellt.

Im Rahmen des kommenden Aktionswochenendes veranstaltet die DFG-VK
Baden-Württemberg zusammen mit attac Stuttgart, pax christi, Ohne Rüstung
Leben sowie Eurosolar (Verein zur Förderung alternativer Energien) die
Konferenz „Alternativen zur Gewalt“. Die Veranstaltung, die am Sonntag im
Theaterhaus in Stuttgart stattfinden wird, setzt sich mit gewaltfreien
Handlungsperspektiven im Zeitalter der Globalisierung aus pazifistischer,
ökologischer und ökonomischer Sicht auseinander.
„Selbstverständlich wird auch das Thema Irak-Krieg eine entscheidene Rolle
auf der Tagesordnung spielen“, betont Roland Blach, Mitorganisator und
Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. Die Konferenz, zu der
bis zu 200 Teilnehmer erwartet werden, zeige, dass die Friedensbewegung sich
nicht nur mit Protest begnüge, sondern auch aktiv alternative und
gewaltfreie Konzepte entwickele, so Blach. Bemerkenswert sei insbesondere
die mit dieser Konferenz zum Ausdruck gebrachte intensivierte Zusammenarbeit
von Globalisierungskritikern, Friedens- und Umweltbewegung. Infos zur
Konferenz gibt es im Internet unter www.dfg-vk.de/konferenz/index.htm .

Velbert, den 22.10.2002

Michael Gerhardt
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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