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Zum Tag des Friedens
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Zum UN-Tag des Friedens und Waffenstillstands am 21. September “Kinder werden als militaerische Ziele ausgewaehlt” terre des hommes fordert Verbot von Minen und Kleinwaffen und Stopp der Rekrutierung Minderjaehriger
Osnabrueck, 20.09.02 - Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes weist zum UN-Tag des Friedens und Waffenstillstands am 21. September auf das Schicksal von Millionen von Kindern hin, die weltweit unter Kriegen und bewaffneten Konflikten leiden. “Kinder werden heutzutage in Kriegen bewusst als militaerische Ziele ausgewaehlt, um die Bevoelkerung zu terrorisieren. Viele werden zwangsrekrutiert und mit grausamen Methoden zum Toeten abgerichtet”, so Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes. “Dabei geht es nicht nur um die Beschaffung neuer Soldaten und Soldatinnen, sondern es soll auch verhindert werden, dass sich der Feind ihrer bedient.” Die FARC-Guerilla in Kolumbien beispielsweise rechtfertige mit diesem Argument die Rekrutierung Minderjaehriger. Einer UN-Studie zufolge wurden alleine in den 90er Jahren ueber 2 Millionen Kinder durch Kriege und bewaffnete Konflikte getoetet. 300.000 Minderjaehrige wurden als Soldaten in Kampfeinsaetze geschickt, mehr als 20 Millionen kaempfen als Fluechtlinge ums UEberleben. terre des hommes fordert einen Stopp der Herstellung aller Minen und Kleinwaffen, die “kinderleicht” zu bedienen seien. Ausserdem solle das bestehende Verbot der Zwangsrekrutierung von Minderjaehrigen umgesetzt werden; die noch erlaubte Rekrutierung von minderjaehrigen Freiwilligen muesse verboten werden. “Viele lassen sich nur aus Verzweiflung von den bewaffneten Gruppen freiwillig anwerben. Denn in den Konfliktregionen gibt es keine Arbeit, sie wissen nicht, wie sie ueberleben sollen”, so Ramm. “Deshalb werden gerade in Krisenregionen dringend Ausbildungsprogramme fuer Jugendliche gebraucht, sie koennten ueber einen Schuldenerlass finanziert werden.” terre des hommes unterstuetzt in mehreren Krisengebieten weltweit Projekte fuer Kinder und Jugendliche, unter anderem in Afghanistan, Burma und Kolumbien. Die Vereinten Nationen haben letztes Jahr den 21. September jeden Jahres zum Tag des Friedens ausgerufen. Auf der ganzen Welt sollen einen ganzen Tag lang die Waffen schweigen und keine Gewalt ausgeuebt werden. Jede Organisation und jeder Einzelne ist dazu eingeladen, den Tag entsprechend zu feiern und zu gestalten. __________________________ terre des hommes-Pressereferat terre des hommes Deutschland e.V.
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