Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
International:
International


Themen:
EU
  EP: Abtreibungen legal
Umwelt & Natur
Mensch & Tier
Report
Krieg & Frieden • Menschen- u. Bürgerrechte
  IOM-Press (deutsch)
  IOM-Press (english)
  IMK
Presse- u. Informationsfreiheit
Initiativen
  IPPNW
  GfbV
  terre des hommes
  Amnesty
  attac
  DFG-VK
  Hilfe für Kinder
  Ärzte ohne Grenzen


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Zum Tag des Friedens


Zum UN-Tag des Friedens und Waffenstillstands am 21. September
“Kinder werden als militaerische Ziele ausgewaehlt”
terre des hommes fordert Verbot von Minen und Kleinwaffen und
Stopp der Rekrutierung Minderjaehriger

Osnabrueck, 20.09.02 - Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk
terre des hommes weist zum UN-Tag des Friedens und
Waffenstillstands am 21. September auf das Schicksal von Millionen
von Kindern hin, die weltweit unter Kriegen und bewaffneten
Konflikten leiden. “Kinder werden heutzutage in Kriegen bewusst
als militaerische Ziele ausgewaehlt, um die Bevoelkerung zu
terrorisieren. Viele werden zwangsrekrutiert und mit grausamen
Methoden zum Toeten abgerichtet”, so Wolf-Christian Ramm,
Pressesprecher von terre des hommes. “Dabei geht es nicht nur um
die Beschaffung neuer Soldaten und Soldatinnen, sondern es soll
auch verhindert werden, dass sich der Feind ihrer bedient.” Die
FARC-Guerilla in Kolumbien beispielsweise rechtfertige mit diesem
Argument die Rekrutierung Minderjaehriger.
Einer UN-Studie zufolge wurden alleine in den 90er Jahren ueber 2
Millionen Kinder durch Kriege und bewaffnete Konflikte getoetet.
300.000 Minderjaehrige wurden als Soldaten in Kampfeinsaetze
geschickt, mehr als 20 Millionen kaempfen als Fluechtlinge ums
UEberleben.
terre des hommes fordert einen Stopp der Herstellung aller Minen
und Kleinwaffen, die “kinderleicht” zu bedienen seien. Ausserdem
solle das bestehende Verbot der Zwangsrekrutierung von
Minderjaehrigen umgesetzt werden; die noch erlaubte Rekrutierung
von minderjaehrigen Freiwilligen muesse verboten werden. “Viele
lassen sich nur aus Verzweiflung von den bewaffneten Gruppen
freiwillig anwerben. Denn in den Konfliktregionen gibt es keine
Arbeit, sie wissen nicht, wie sie ueberleben sollen”, so Ramm.
“Deshalb werden gerade in Krisenregionen dringend
Ausbildungsprogramme fuer Jugendliche gebraucht, sie koennten
ueber einen Schuldenerlass finanziert werden.” terre des hommes
unterstuetzt in mehreren Krisengebieten weltweit Projekte fuer
Kinder und Jugendliche, unter anderem in Afghanistan, Burma und
Kolumbien.
Die Vereinten Nationen haben letztes Jahr den 21. September jeden
Jahres zum Tag des Friedens ausgerufen. Auf der ganzen Welt sollen
einen ganzen Tag lang die Waffen schweigen und keine Gewalt
ausgeuebt werden. Jede Organisation und jeder Einzelne ist dazu
eingeladen, den Tag entsprechend zu feiern und zu gestalten.
__________________________
terre des hommes-Pressereferat
terre des hommes
Deutschland e.V.


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Weltkindertag | Katastrophale Duerre im Sueden Afrikas: