 |
|
 |
 |
 |
 |
Bittbrief
|
|
|
An Alle Empfängerinnen und Empfänger des Menschenrechtsinformationsdienstes (WID)
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitglieder,
seit Januar 1999 geben wir mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung NRW und des Diakonischen Werkes in Stuttgart unseren Menschenrechtsinformationsdienst (WID) in deutscher und englischer Sprache heraus. Diesen regelmäßigen Informationsdienst in zwei Sprachen versenden wir per E-mail, Fax und Post an ca. 3.400 Adressaten weltweit.
Neben dieser regelmäßigen Dienstleistung, führen wir zu aktuellen Menschenrechtsthemen in der Türkei, im Iran, Irak und Syrien Tages- und/oder Wochenendveranstaltungen entweder allein oder in Kooperation mit anderen Organisationen und Institutionen durch. Unsere seit 1995 jährlich Anfang Dezember in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll durchgeführten Wochenendtagungen sind Beispiele für die Kontinuität in unserer Menschenrechtsarbeit.
Der IMK e.V. bringt zu aktuellen Themen Berichte heraus und führt Studien durch. Das Erstellen von Gutachten und Stellungnahmen gehören ebenso zu unseren Aktivitäten in Bereich Menschenrechtsarbeit. Für Hunderte von Flüchtlingsräten und –initiativen, Rechtsanwälte und Gerichte sowie für internationale Gremien sind wir seit Jahren Gesprächs- und Kooperationspartner.
Gerade in einer Phase, in der wir glaubten, eine mittelfristige Kontinuität unserer Menschenrechtsarbeit erreicht zu haben, traf uns leider eine Hiobsbotschaft. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im Mai dieses Jahres eine Haushaltssperre verkündet, die gerade auch unseren Aktivitätenbereich „Menschenrechte“ bzw. „Menschenrechtsinformationsdienst“ getroffen hat. Durch die Haushaltssperre sind für unsere Menschenrechtsarbeit geplanten Mitteln in Höhe von 46.000,00 Euro vom Finanzministerium in Düsseldorf nicht freigegeben worden, obwohl wir seit Beginn des Jahres Vorleistungen erbracht haben.
Durch diese Hiobsbotschaft ist unsere Organisation in argen Finanznot geraten, vor allem unser Menschenrechtsinformationsdienst ist am härtesten betroffen.
Wir möchten sehr gerne diesen Informationsdienst fortsetzen. Seine Kontinuität sollte nicht nur für jetzt, sondern auch für die Zukunft bewahrt werden. Die Adressatinnen und Adressaten sind nach ihren eigenen Angaben mit diesem Dienst sehr zufrieden, weil sie ihn in ihrer Arbeit gut einsetzen können, und zwar sowohl im Flüchtlingsberatungs- und Betreuungsbereich als auch in der politischen Arbeit.
In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei all jenen bedanken, die in der Vergangenheit durch Ihr Solidaritätsabonnement, Ihre Fördermitgliedschaft oder einmalige Spenden uns finanziell unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag für die Fortsetzung unserer Arbeit geleistet haben.
In diesem Jahr sind wir gerade nach dem Wegfall von eingeplanten Projektmitteln durch die Haushaltssperre im Land NRW auf Ihre tatkräftigen Hilfe angewiesen. Wir hoffen unsere Menschenrechtsarbeit im nächsten Jahr, mit Ihrer Hilfe fortsetzen und intensiver gestalten zu können.
Wir bitten Sie, Ihre Spenden, Beträge für Soli-Abos und Fördermitgliedschaft auf unser unten aufgeführtes Spendenkonto zu überweisen.
In diesem Sinne bedanken wir uns im voraus bei Ihnen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen für den Vorstand gez.
Abubekir Sadam (Büroleiter) 02. Dezember 2002
|
nach oben
--< zurück
•--vorwärts >
↑ nach oben
|
EILAKTION | Sexualisierte Gewalt an Frauen im Krieg
|
|