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ISSN 1610-0611
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ISPA: Keine Vorratsspeicherung

ISPA: Keine Vorratsspeicherung

Der britische Verband der Internet Service Provider (ISPA) will sich nicht
freiwillig an Maßnahmen zur Vorratsspeicherung von Mail- und
Verbindungsdaten der Anwender beteiligen. Das teilte der Generalsekretär
des Verbandes bereits im vergangenen Monat dem britischen Innenministerium
mit.

Die Diskussion um die Vorratsspeicherung währt nun schon seit dem
vergangenen Jahr. Nach den Terroranschlägen in den USA wurden auch in
Großbritannien die Gesetze verschärft und die Möglichkeiten der
Strafverfolger erweitert.

Die Provider wurden aufgefordert, Kundendaten über längere Zeiträume zu
speichern und den Ermittlern zugänglich zu machen. Schon im vergangenen
Jahr äußerten die Provider Bedenken, ob diese Maßnahmen mit der Konvention
der Menschenrechte und den Datenschutzgesetzen in Übereinstimmung zu
bringen sind.

Ganz nebenbei wurde aber auch schon im vergangenen Kritik an den
Finanzierungsplänen laut. Die gab es nämlich von Seiten der Regierung nur
in der Form, als die Provider alleine die Kosten zu tragen hätten.

Möglicherweise schwingt dieses Argument auch noch bei der aktuellen Absage
an das Ministerium mit.



Guardian: Internet providers say no to Blunkett

http://www.guardian.co.uk/internetnews/story/0,7369,816523,0 0.html



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Wer der Demokratie die Lebensluft zum Atmen erhalten will, muss dafür
streiten, dass dieses Land nicht weiter mit Riesenschritten auf dem Weg in
den Überwachungsstaat marschiert... (M. Kutscha)


stop1984.com
22.10.2002


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Indischer Fernsehjournalist erschossen | (FIfF) e.V.: Keine Vorratsspeicherung