Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Archiv Suchen
International:
International


Themen:
EU
  EP: Abtreibungen legal
Umwelt & Natur
Mensch & Tier
Report
Krieg & Frieden • Menschen- u. Bürgerrechte
  IOM-Press (deutsch)
  IOM-Press (english)
  IMK
Presse- u. Informationsfreiheit
Initiativen
  IPPNW
  GfbV
  terre des hommes
  Amnesty
  attac
  DFG-VK
  Hilfe für Kinder
  Ärzte ohne Grenzen


Service:
Impressum
ISSN 1610-0611
Information
Intern
Newsletter
Archiv


Dicke Luft vor US-Konsulat in Hamburg

Dicke Luft vor US-Konsulat in Hamburg
Greenpeace: USA muessen sich am Schutz vor Klimawandel beteiligen

Hamburg, 22. 10. 2002 - Mit einer sechs Meter hohen Nachbildung der
Freiheitsstatue protestieren 15 Greenpeace-Aktivisten heute vor dem
US-Konsulat in Hamburg fuer den Klimaschutz. Auf einem Banner steht:
"Bush - King of Climate Change" (Bush - Koenig des Klimawandels).
Anlaesslich der morgen in Neu Delhi/Indien beginnenden achten UN-
Klimakonferenz werden die Umweltschuetzer dem Konsulat eine Petition
uebergeben. Darin fordern sie die USA auf, sofort Massnahmen gegen die
globale Erwaermung zu ergreifen und das Klimaabkommen von Kyoto zu
unterzeichnen

"Praesident Bush muss endlich begreifen, dass der Klimawandel ein
weltweites Problem ist, das nur gemeinsam geloest werden kann", sagt
Gabriela von Goerne, Klimaexpertin von Greenpeace. Auf der
Klimakonferenz haben die USA Gelegenheit dazu, dort soll die Umsetzung
des Kyoto-Protokolls vorbereitet werden. Ausserdem werden die
Delegierten darueber verhandeln, wie kuenftig mit Katastrophen
umgegangen werden kann, die durch den Klimawandel verursacht werden.

"Die zunehmenden Duerren, Stuerme und Ueberflutungen belegen, dass der
Klimawandel bereits begonnen hat. Wir haben keine Zeit mehr zu
verlieren. Auch die USA muessen endlich Verantwortung uebernehmen",
fordert von Goerne. "Sie muessen die Verbrennung von Oel, Kohle und
Gas drosseln und auf erneuerbare Energien umsteigen."

Waehrend nach Angaben der Europaeischen Umweltagentur die
Treibhausgas-Emissionen in der Europaeischen Union zwischen 1990 und
2000 um 3,5 Prozent gesunken sind, stiegen sie in den USA um 11
Prozent. Statt den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern, setzt
die Bush-Regierung im Konsens mit den grossen Energiekonzernen - allen
voran Esso - weiterhin auf den Verbrauch der fossilen Energietraeger
Oel, Kohle und Gas. Diesen Konsens erkaufte sich Esso mit ueber 1,3
Millionen US-Dollar Wahlkampfhilfe fuer den Republikaner Bush. Der
Einfluss von Esso spiegelt sich auch in der Energiepolitik der USA
wider, die eindeutig Oel als Energietraeger bevorzugt.

"Nur weil Esso kein Klimaabkommen will, kann Bush nicht einfach aus
den Klima-Verhandlungen aussteigen. Seine Beziehung zur Oelindustrie
darf nicht wichtiger sein als eine international abgestimmte Loesung
fuer die Klimaveraenderung", sagt von Goerne. Deshalb ergeht an Bush
in der Petition auch der Appell, sich von den Klima schaedigenden
Machenschaften Essos zu distanzieren.




PR vom 22. Oktober 2002


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Ökologischer Kakaoanbau in Nicaragua | Klimakonferenz (CoP8 ) in Neu Delhi