 |
|
 |
 |
 |
 |
Dicke Luft vor US-Konsulat in Hamburg
|
|
|
Dicke Luft vor US-Konsulat in Hamburg Greenpeace: USA muessen sich am Schutz vor Klimawandel beteiligen
Hamburg, 22. 10. 2002 - Mit einer sechs Meter hohen Nachbildung der Freiheitsstatue protestieren 15 Greenpeace-Aktivisten heute vor dem US-Konsulat in Hamburg fuer den Klimaschutz. Auf einem Banner steht: "Bush - King of Climate Change" (Bush - Koenig des Klimawandels). Anlaesslich der morgen in Neu Delhi/Indien beginnenden achten UN- Klimakonferenz werden die Umweltschuetzer dem Konsulat eine Petition uebergeben. Darin fordern sie die USA auf, sofort Massnahmen gegen die globale Erwaermung zu ergreifen und das Klimaabkommen von Kyoto zu unterzeichnen
"Praesident Bush muss endlich begreifen, dass der Klimawandel ein weltweites Problem ist, das nur gemeinsam geloest werden kann", sagt Gabriela von Goerne, Klimaexpertin von Greenpeace. Auf der Klimakonferenz haben die USA Gelegenheit dazu, dort soll die Umsetzung des Kyoto-Protokolls vorbereitet werden. Ausserdem werden die Delegierten darueber verhandeln, wie kuenftig mit Katastrophen umgegangen werden kann, die durch den Klimawandel verursacht werden.
"Die zunehmenden Duerren, Stuerme und Ueberflutungen belegen, dass der Klimawandel bereits begonnen hat. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Auch die USA muessen endlich Verantwortung uebernehmen", fordert von Goerne. "Sie muessen die Verbrennung von Oel, Kohle und Gas drosseln und auf erneuerbare Energien umsteigen."
Waehrend nach Angaben der Europaeischen Umweltagentur die Treibhausgas-Emissionen in der Europaeischen Union zwischen 1990 und 2000 um 3,5 Prozent gesunken sind, stiegen sie in den USA um 11 Prozent. Statt den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern, setzt die Bush-Regierung im Konsens mit den grossen Energiekonzernen - allen voran Esso - weiterhin auf den Verbrauch der fossilen Energietraeger Oel, Kohle und Gas. Diesen Konsens erkaufte sich Esso mit ueber 1,3 Millionen US-Dollar Wahlkampfhilfe fuer den Republikaner Bush. Der Einfluss von Esso spiegelt sich auch in der Energiepolitik der USA wider, die eindeutig Oel als Energietraeger bevorzugt.
"Nur weil Esso kein Klimaabkommen will, kann Bush nicht einfach aus den Klima-Verhandlungen aussteigen. Seine Beziehung zur Oelindustrie darf nicht wichtiger sein als eine international abgestimmte Loesung fuer die Klimaveraenderung", sagt von Goerne. Deshalb ergeht an Bush in der Petition auch der Appell, sich von den Klima schaedigenden Machenschaften Essos zu distanzieren.
PR vom 22. Oktober 2002
|
nach oben
--< zurück
•--vorwärts >
↑ nach oben
|
Ökologischer Kakaoanbau in Nicaragua | Klimakonferenz (CoP8 ) in Neu Delhi
|
|