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ISSN 1610-0611
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Eine andere Bildungspolitik muss her!

Rücktritt von Senator Lange reicht nicht!
Eine andere Bildungspolitik muss her!

Der Rücktritt von Senator Lange war aus Sicht der GEW schon lange überfällig. Unter seiner Führung ist die Bildungspolitik dieser Regierung gescheitert: Deutlich wird dies u.a. im Kita-Bereich. Dort hat er Chaos und ein finanzielles Desaster angerichtet. In der Schulpolitik hat er z.B. mit den erneuten Kürzungen, dem Mehrarbeitszeitmodell, den nicht gehaltenen Versprechungen, den Täuschungsmanövern, - wie zuletzt mit der gefälschten Bilanz zur Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte - dem Hamburger Schulwesen großen Schaden zugefügt.
Die Absicht die beruflichen Schulen zu privatisieren, stößt auch außerhalb der Schulen auf breiteste Ablehnung bis in Teile der Wirtschaft hinein.

Fakt ist, die bildungspolitische Richtung, die der Mitte-Rechts-Senat unter Langes Führung eingeschlagen hat, findet bei Eltern, SchülerInnen und Lehrkräften keine Akzeptanz. Mit einem Austausch von Personen ist es daher nicht getan. Es muss mehr geschehen, als den Scherbenhaufen, den Lange hinterlassen hat, zusammen zu fegen. Wir brauchen eine andere Weichenstellung in der Bildungspolitik. Das betrifft sowohl die Inhalte und Ziele, als auch die materiellen Rahmenbedingungen. Solange das nicht geschieht, wird es in den Schulen, Kitas, Jugendhilfe- und Weiterbildungseinrichtungen keine Ruhe geben. Solange das nicht geschieht, bleibt der Sessel des Bildungssenators ein Schleudersitz.





17. November 2003
Ilona Wilhelm
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Landesverband Hamburg
www.gew-hamburg.de


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