Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
Hamburg:
Hamburg und Region


Themen:
Soziales Bürgerrecht
  Kinder u. Jugend
  Flüchtlinge
  Bambule
  Irak Krieg
  Umwelt Gesundheit
Bildung Schule Beruf
Kultur
  Literatur
  Film
Datenschutz
Stadt-PR
  GAL
  SPD
  Regenbogen
  JuLis
  CDU
  Städt. Pressestellen


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


GEW fordert Kurswechsel in der Bildungspolitik

Neuer Bildungssenator ernannt.
GEW fordert Kurswechsel in der Bildungspolitik

Reinhard Soltau hat mit dem Amt des Bildungssenators eine schwere Hypothek übernommen. Sein Vorgänger Lange hat eine Schneise der Verwüstung im Bildungsbereich hinterlassen. Die Unzufriedenheit und der Vertrauensverlust bei Eltern, Lehrkräften und anderen Betroffenen ist hoch. Mit einem Wechsel der Personen an der Spitze der Bildungsbehörde ist es daher nicht getan.

Gescheitert ist nicht nur die Person Rudolf Lange, gescheitert ist der grundsätzlich falsche bildungspolitische Kurs des Mitte-Rechts-Senats. Deshalb ist es auch kein Neuanfang, wenn dieselbe Politik mit einer anderen Person fortgesetzt wird. Hamburg braucht einen Kurswechsel in der Bildungspolitik - das betrifft Inhalte und Ziele ebenso wie die finanzielle Ausstattung.
So erwartet die GEW von dem neuen Bildungssenator, dass er sich bei den Haushaltsberatungen Mitte Dezember für ein Ende der Kürzungspolitik und mehr Investitionen im Bildungs- und Erziehungsbereich stark macht.

Neben anderen Aufgabenstellungen sind das die dringlichen Handlungsfelder:

Die selbst in der Wirtschaft umstrittene Privatisierung der beruflichen Schulen muss sofort gestoppt werden.Das Arbeitszeitmodell muss vom Tisch! Pädagogik nach Stoppuhr verschlechtert die Schulqualität und die Mehrbelastung der Lehrerschaft ist inakzeptabel. Die geplante 2-jährige Erprobungsphase ist unverantwortlich.Die Kita-Politik muss grundsätzlich neu bestimmt werden, damit alle Kinder einen Platz erhalten können.
"Die Unruhe an den Schulen, Kitas, in den Jugend- und Weiterbildungseinrichtungen ist groß. Die Forderungen nach einer anderen Bildungspolitik werden immer lauter.
Der neue Bildungssenator wird sich diesen Anforderungen nicht entziehen können. Die neue Ära Soltau darf nicht alter Wein in neuen Schläuchen sein." so Dr. Stephanie Odenwald, Vorsitzende der GEW, Landesverband Hamburg.




261103
Ilona Wilhelm
Pressesprecherin der GEW
Landesverband H

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Landesverband Hamburg
www.gew-hamburg.de


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Eine andere Bildungspolitik muss her! | Bildungspolitik für alle Kinder dieser Stadt