Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
Hamburg:
Hamburg und Region


Themen:
Soziales Bürgerrecht
  Kinder u. Jugend
  Flüchtlinge
  Bambule
  Irak Krieg
  Umwelt Gesundheit
Bildung Schule Beruf
Kultur
  Literatur
  Film
Datenschutz
Stadt-PR
  GAL
  SPD
  Regenbogen
  JuLis
  CDU
  Städt. Pressestellen


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


Die fünf Autonomen Frauenhäuser

Aktuelle Informationen zur Situation der Autonomen Frauenhäuser in Hamburg

Nach den Kürzungen in 2002 und 2003 werden den Hamburger Frauenhäusern für 2004, trotz einer über 100% Auslastung, weitere 250.000 € gestrichen.

Zusätzlich finden massive Eingriffe in die inhaltliche Arbeit statt:

· Frauen mit Duldung soll der Zugang in die Hamburger Frauenhäuser verwehrt werden.

· Die Regelaufenthaltsdauer soll von 1 Jahr auf 3 Monate gekürzt werden.

· Die Namen der Frauen sollen nach Auszug an die Behörde für Soziales und Familie gegeben werden.

· Der sozioökonomische Status der Frauen soll ebenfalls an die Behörde gegeben werden.

Jede Frau hat das Recht auf Schutz vor Gewalt. Deshalb fordern wir Zugangsmöglichkeit ins Frauenhaus für jede Frau, unabhängig vom Aufenthaltsstatus

Auch Bewohnerinnen von Frauenhäusern haben das Recht auf Datenschutz. Deshalb fordern wir die Aufrechterhaltung der Anonymität von Frauenhausbewohnerinnen gegenüber Außenstehenden.

Die Regelverweildauer auf 3 Monate ist nicht für jede Frau umsetzbar (Sicherheit, psychosoziale Situation, Wohnungsmarkt). Deshalb fordern wir die Rücknahme der Regelverweildauer auf 3 Monate.

Wir fordern die Rücknahme der geplanten Kürzungen für 2004 und Sicherstellung des jetzigen Finanzrahmens und Erhalt der bestehenden Plätze.

Das Gewaltschutzgesetz, seit zwei Jahren in Kraft, wird in der Umsetzung in Hamburg instrumentalisiert, um Kürzungen zu begründen und richtet sich so gegen schutzsuchende Frauen. Wir fordern deshalb die Finanzierung der Interventionsstelle nicht auf Kosten der gewaltbetroffenen Frauen, die den Schutz der Frauenhäuser benötigen, umzusetzen

Die Maßnahmen der BSF gegenüber den Frauenhäusern sind eine Fortsetzung des Ressourcenabbaus im sozialen Bereich und der unmenschlichen und rassistischen Ausgrenzungspolitik des Hamburger Senates. Wir fordern den sofortigen STOP dieses Sozialabbaus und der herrschenden Ausgrenzungspolitik.



231003
Die fünf Autonomen Frauenhäuser
„So geht´s nicht weiter“ Frauenaktionstheatergruppe
Marion Klußmann
Margret Schmidt


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Null Einfluß für die Wähler | Hamburgs Senat tritt Demokratie mit Füßen