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ISSN 1610-0611
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Rosengarten-Initiative fordert Machtwort

Rosengarten-Initiative fordert Machtwort vom Bürgermeister

Bürgermeister ist gefordert

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Unterschriftensammlung zum Erhalt des
Rosengartens fordert die Volksinitiative Bürgermeister Ole von Beust auf,
sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass der Senat seine Position zur
geplanten CCH-Erweiterung korrigiert. „Der Senat muss zur Kenntnis nehmen,
dass Hamburgs Bürgerinnen und Bürger ihren Rosengarten an seinem jetzigen
Standort behalten wollen,“ sagt Dr. Manfred Prügel vom Naturschutzbund
(NABU) und Sprecher der Volksinitiative „Rettet den Rosengarten“. „Ole von
Beust ist jetzt am Zug und muss beweisen, dass er den Bürgerwillen ernst
nimmt;“ so Dr. Manfred Prügel, „die schnelle Entscheidung zum
Bestandsschutz für die Ried-Siedlung unterstreicht, dass es möglich ist,
einen Schlussstrich zu ziehen, wenn sich ein Vorhaben als Fehlplanung
herausstellt.“

In gleicher Weise fordert die Volksinitiative, dass Bürgermeister Ole von
Beust von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch macht und die Pläne zur
Zerstörung des Rosengartens unverzüglich stoppt.

Die 28 236 gesammelten Unterschriften sind ein eindeutiges Votum für die
Ziele der Volksinitiative:

1. Der Rosengarten als wesentlicher Teil von Planten un Blomen muss
dauerhaft gesichert werden. Ebenso wie die Gesamtfläche von Planten un
Blomen unter Einschluss des Alten Botanischen Gartens und der
Tropengewächshäuser.

2. Der Plan, den Rosengarten in die Kleinen Wallanlagen zu verlegen, ist
endgültig aufzugeben. Der Rosengarten wird an seinem jetzigen Standort
gebraucht und ist ein wichtiger Standortfaktor, mit dem sowohl die Stadt
als auch die Hamburg Messe erfolgreich werben.

3. Hamburgs Grünflächen sind keine billige Verfügungsmasse für neue
Bauprojekte. Flächennutzungsplan und Landschaftsprogramm stellen die
Leitlinien für die Entwicklung der Stadt dar und dürfen nicht ständig im
Interesse von Investoren beliebig umgeschrieben werden.




Die Volksinitiative „Rettet den Rosengarten“ wird unterstützt von:

Botanischer Verein Hamburg e.V. - BUND Hamburg e.V. - Bund Deutscher
Landschaftsarchitekten e.V. - Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und
Landschaftskultur e.V. - Freundeskreis Botanischer Garten Klein Flottbek
e.V. - GAL Bezirksfraktion Hamburg-Mitte - Gesellschaft für ökologische
Planung e.V. - Gesellschaft zu Förderung der Gartenkultur e.V. - Landesbund
der Gartenfreunde e.V. - Landesjagdverband Hamburg e.V. - NABU Hamburg e.V.
- SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte - Verein der Rosenfreunde e.V. -
Zentralausschuss der Hamburgischen Bürgerverein - zahlreiche
Einzelpersönlichkeiten



31.Oktober 2003
Volksinitiative „Rettet den Rosengarten“
c/o NABU Hamburg Osterstraße 58 D-20259 Hamburg
www.rettetdenrosengarten.de

Bernd Quellmalz (V.i.S.d.P.)
Pressesprecher
Naturschutzbund Deutschland (NABU)
Landesverband Hamburg e.V.
Osterstraße 58
20259 Hamburg
Internet: www.NABU-Hamburg.de



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