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ISSN 1610-0611
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Hamburgs Hafenbrücken in Gefahr

Das Amt für Strom und Hafenbau will insgesamt 10 Brücken über dem "Veddeler Wasserkreuz" abreißen und durch Dämme ersetzen. Damit droht der Spreehafen endgültig zu verschlicken und wichtige Durchfahrten für Hafenverkehr und die Hamburg - Touristik gehen verloren.

Zu diesem Thema tagt der Ausschuss für Verkehr und Wasserwege der Bezirksver-sammlung Hamburg-Mitte gemeinsam mit dem Ortsausschuss Veddel/Rothenburgsort am Mittwoch, dem 19.11.2003, 18:00 Uhr

in der Aula der Schule Slomanstieg 1 - 3, 20539 Hamburg, auf der Veddel.
Unter TO 2 wird Herr Bartke von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit / Strom- und
Hafenbau über die "Zuschüttung von Hafenbecken und Brückenersetzung durch Dämme" referieren und andere Referenten gehört werden, wie Herr Schett vom Denkmalschutzamt. Eingeladen sind auch Vertreter vom Historic Emigration Office,
der Tourismuswirtschaft, der Handelskammer und Tourismus GmbH.


Die rein betriebswirtschaftlich begründeten Pläne von Strom- und Hafenbau kollidieren in vielfältiger Weise mit den Zukunftsinteressen der Stadt und stoßen auf allgemeine Verwunderung und Ablehnung.
Am 19.11. dürfte deshalb mit einer größeren Öffentlichkeit zu rechnen sein.

Die Veddel verliert ihre südliche Wasserfront und die direkte wasserseitige Erreichbarkeit des geplanten Auswanderermuseums, die Hafenwirtschaft eine wichtige Durchfahrt in die östlichen Hafenteile und zur Norddeutschen Affinerie, und die Hamburg – Touristik verliert ihre geplante „Maritime Circle Line„, die wie in Venedig die Hafenattraktionen miteinander verbinden soll.

Aus Wilhelmsburger Sicht werden mit dieser kurzsichtigen Maßnahme die Hoffnungen begraben, die sich mit dem geplanten „Sprung über die Elbe„ verbinden: Der Spreehafen mit seiner Schlüsselrolle für die Stadtteilentwicklung im Norden der Insel wird weiter verschlicken, ebenso die angrenzenden Durchfahrten und Hafenbecken.

Hamburg ist stolz auf die große Zahl seiner Brücken. Die Verwebung von Land- und Wasserwegen ist eine städtebauliche Attraktion. Der Hamburger Hafen ist noch weitgehend im Besitz einer ringförmigen Binnenschiffsumfahrung, die bei ähnlich strukturierten Häfen bereits nicht mehr existiert. Freie Durchfahrten sind ein Markenzeichen des Hafens der Freien und Hansestadt. Die Vermüllung von Sackgassengewässern ist schon an anderen Orten ein häufiges Ärgernis.

Die Gremien auf der Veddel und in Rothenburgsort sowie die Bezirksversammlung Mitte haben bereits sehr eindeutig Stellung bezogen. Sie brauchen nicht nur die bezirksübergreifende Unterstützung aus Wilhelmsburg und Harburg, sondern die Solidarität der ganzen Stadt bei der Verteidigung von Hamburgs Hafenbrücken und der freien Schiffbarkeit in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Der Erhalt der Brücken und der Durchfahrten am Veddeler Wasserkreuz ist ein Testfall für die Glaubwürdigkeit der Stadtentwicklungspolitik dieses Senats: Hat er die Kraft, die Zukunftsinteressen der Stadt gegen die Partikularinteressen einer Unterbehörde durchzusetzen?

Bürgermeister von Beust: Übernehmen Sie!

Weitere Argumente und Stellungnahmen zu diesem Thema finden Sie unter www.forumwilhelmsburg.de



Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.Verein zur Entwicklung der Elbinseln im Herzen Hamburgs. Hervorgegangen aus der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg

Veringstraße 65 - 21107 Hamburg
www.insel-im-fluss.de



12.11.03


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