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ISSN 1610-0611
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Umbau der Beruflichen Bildung:

GAL fordert Zusage zusätzlicher Ausbildungsplätze

Umbau der Beruflichen Bildung:

Wo bleibt die Zusage für mehr Ausbildungsplätze?

Eine feste und konkrete Zusage zusätzlicher Ausbildungsplätze hat die Vorsitzende der GAL-Fraktion Christa Goetsch in der Diskussion um den Umbau der Beruflichen Bildung von den Vertretern der Hamburger Wirtschaft gefordert: „Die Wirtschaftsverbände verlangen erhebliche Änderungen am Berufsschulsystem, deren Folgen viele Fachleute und auch die GAL kritisch sehen. Der versprochene Gewinn in Form von mehr Ausbildung bleibt jedoch völlig unverbindlich.“ Erst wenn Senat und Wirtschaft eine öffentliche Ausbildungsplatzgarantie abgeben würden, könne man die Ernsthaftigkeit der Aussagen über die Ziele der Berufsschulreform und die Übernahme von Verantwortung durch die Wirtschaft unterstellen.

Den gestern gemeinsam von Senator Lange und führenden Wirtschaftvertretern präsentierten Plan für die Gründung einer Stiftung Berufliche Schulen hält die GAL-Fraktion nach wie vor für falsch: „Die kritischen Argumente der Praktiker - der Ausbildungsbetriebe und der Berufsschullehrer - in den Workshops sind leider ohne Wirkung verhallt“, erklärt Goetsch. Die Schulen sollen weiterhin zu großen Verwaltungseinheiten zusammengefasst und einer neuen Stiftungsbürokratie unterstellt werden. Nur die Umsetzung wird zeitlich gestreckt. Goetsch: „Der Senator will nun nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand sondern mit der Brechstange durch die Tür.“

Die GAL schlägt stattdessen vor, selbständige Berufsbildungszentren zu schaffen, die sich unter Aufsicht des Staates selbst verwalten und dem Staat und der Öffentlichkeit Rechenschaft über ihre Arbeit ablegen.





Pressestelle der GAL-Bürgerschaftsfraktion
Brigitte Köhnlein
31. Oktober 2003


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