Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
Hamburg:
Hamburg und Region


Themen:
Soziales Bürgerrecht
  Kinder u. Jugend
  Flüchtlinge
  Bambule
  Irak Krieg
  Umwelt Gesundheit
Bildung Schule Beruf
Kultur
  Literatur
  Film
Datenschutz
Stadt-PR
  GAL
  SPD
  Regenbogen
  JuLis
  CDU
  Städt. Pressestellen


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


Tierquälerei in Legebatterien beenden

Hamburg muss im Bundesrat für den Tierschutz stimmen

Tierquälerei in Legebatterien beenden

„Ein aufrechter Hanseat geht auch vor Hühnerbaronen nicht in die Knie.“ Mit diesen Worten appelliert Christian Maaß, umweltpolitischer Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion, an Bürgermeister von Beust, morgen im Bundesrat für die Legehennen-Verordnung von Landwirtschaftsministerin Renate Künast zu stimmen.

„Durch die Legehennen-Verordnung wird die Tierquälerei durch Käfighaltung endlich beendet. Den Hühnerfarmen werden dafür angemessene Übergangsfristen eingeräumt“, erklärte Maaß. Im vergangenen Jahr hatte die Länderkammer der Verordnung bereits zugestimmt, die morgen zusammen mit der Verordnung zur Schweinehaltung erneut zur Abstimmung steht. Inzwischen ist der Bundesrat jedoch unter dem Druck der Agrarlobby eingeknickt – mit Ausnahme der Länder mit grüner Regierungsbeteiligung. Christian Maaß weiter: „Was sich jetzt anbahnt, ist ein schmutziges Geschäft, bei dem die Zustimmung des Bundesrats zur Schweinehaltungs-Verordnung mit verlängerten Fristen für die tierquälerische Käfighaltung von Legehennen verknüpft werden soll – nur damit einige wenige Eier- Fabriken weiter vom Leiden der Tiere profitieren können. Hamburg darf da nicht mitmachen.“

Maaß unterstützte ausdrücklich die Position der Tierschützer, die in Berlin gegen die Haltung der Bundesratsmehrheit protestierten. „Falls Ole von Beust gegen Künasts Legehennen-Verordnung stimmt, sollte er wissen, dass er damit auch in Hamburg ziemlich alleine steht. Sogar die Lebensmittel-Discounter haben inzwischen mitbekommen, dass die große Mehrheit der Menschen die Käfighaltung ablehnt. Es wäre schade, wenn der Hamburger Senat wieder einmal als Letzter die Zeichen der Zeit erkennt.“




Pressestelle der GAL-Bürgerschaftsfraktion
Brigitte Köhnlein
27. November 2003


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Wie entstand das Handgemenge? | AIDS kein Thema für den Senat