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ISSN 1610-0611
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Drogenhilfeeinrichtung auf der Brammer-Fläche

Neue Drogenhilfeeinrichtung auf der Brammer-Fläche:

Kein Ersatz für den Fixstern

Die Entscheidung des Senates, nach Schließung des Fixstern die neue Drogenhilfeeinrichtung auf der Brammer-Fläche einzurichten, sieht die gesundheitspolitische Sprecherin der GAL-Fraktion Dr. Dorothee Freudenberg mit gemischten Gefühlen: „Der Standort ist geeignet, aber die neue Einrichtung ist kein Ersatz für den Fixstern.“ Durch den Wegfall des Konsumraumes würden Verelendungsprozesse und schwere Gesundheitsschäden bei den Süchtigen zunehmen, befürchtet die Ärztin. Auch werde der Stadtteil durch das sichtbare Drogenelend stärker belastet. Viele der 200.000 Spritzen, die bisher jährlich im Fixstern gesammelt wurden, würden wieder auf Spielplätzen und in Hauseingängen landen.

Positiv zu bewerten sei die geplante Evaluation, falls dabei auch die Folgen des Wegfalls des Drogenkonsumraums einbezogen würde: „Die Brammer-Fläche bietet auch Platz für zusätzliche Container für Druckräume. Diese sollte der Senat sofort einrichten, wenn sich die Schließung des Konsumraumes erwartungsgemäß als Fehler erweist“, so Freudenberg. Die GAL hatte schon früh die Brammer-Fläche als neuen Standort für den zu kleinen Fixstern gefordert.

Freudenberg kritisiert zusätzlich die fehlende Kostentransparenz und fordert den Senat auf, offen zu legen, welche Kosten durch die Schließung des Fixstern und den Aufbau des neuen Angebots insgesamt entstehen.




Pressestelle der GAL-Bürgerschaftsfraktion
Brigitte Köhnlein
3. Dezember 2003


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