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ISSN 1610-0611
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Grüner Tee: Pestizid-Rückstände nachgewiesen

Schwerpunktaktion zu Pflanzenschutzmitteln abgeschlossen Grüner Tee: Pestizid-Rückstände nachgewiesen

Grüner Tee gilt als gesundes Getränk. Die jetzt abgeschlossene Schwerpunktaktion des Instituts für Hygiene und Umwelt zeigt jedoch: Grüner Tee kann erheblich mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sein. Ein Siebtel der untersuchten Proben musste vom Institut für Hygiene und Umwelt beanstandet werden.

Bereits im vergangenen Jahr war festgestellt worden, dass Grüner Tee aus China auffallend oft mehr Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthielt, als gesetzlich zulässig. Deshalb wurde 2002 bundesweit grüner und schwarzer Tee auf Pestizide untersucht. Hamburg war mit 30 Proben an diesem Programm beteiligt. Bei den Hamburger Proben ergab sich dabei eine Beanstandungsquote von 28 Prozent. Diese relativ hohe Quote veranlasste das Institut für Hygiene und Umwelt zu der „Schwerpunktaktion Grüner Tee“ in diesem Jahr.

Die Ergebnisse der Untersuchungen liegen jetzt vor und zeigen folgendes Bild: Insgesamt wurden 36 Proben grüner Tee aus China und Japan untersucht. Die Proben wurden von den Lebensmittel-Kontrolleuren der Bezirke vor allem in kleineren Teeläden entnommen, da 2002 insbesondere die losen Tees auffällig waren. Nur 22 Prozent der jetzt untersuchten Tee-Proben waren frei von Pestizid-Rückständen. Bei fast 80 Prozent der Proben konnten Pflanzenschutzmittel nachgewiesen werden. Jede siebente Probe (14 Prozent) musste wegen Überschreitung der gesetzlich zulässigen Höchstmenge an Pestizid-Rückständen beanstandet werden. In beanstandeten Proben wurden bis zu drei verschiedene Pestizid-Wirkstoffe in unerlaubt hohen Mengen gefunden. Der langfristige Konsum von Lebensmitteln, die über der gesetzlich zulässigen Höchstmenge mit Pestiziden belastet sind, kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Grüner Tee aus China und Japan muss aufgrund der jetzt abgeschlossenen Untersuchungen als ein teilweise belastetes Genussmittel angesehen werden. Wer sicher gehen will, mit grünem Tee ein gesundes Getränk zu sich zu nehmen, sollte beim Händler rückstandskontrollierte Ware nachfragen oder auf Produkte aus ökologischem Anbau zurückgreifen.



28. Oktober 2003 (bug/hu)
Behörde für Umwelt und Gesundheit
Institut für Hygiene und Umwelt
Dr. Thomas Kühn
Marckmannstraße 129a
20539 Hamburg
http://www.hu.hamburg.de


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