Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
Hamburg:
Hamburg und Region


Themen:
Soziales Bürgerrecht
  Kinder u. Jugend
  Flüchtlinge
  Bambule
  Irak Krieg
  Umwelt Gesundheit
Bildung Schule Beruf
Kultur
  Literatur
  Film
Datenschutz
Stadt-PR
  GAL
  SPD
  Regenbogen
  JuLis
  CDU
  Städt. Pressestellen


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


Jungfernstieg-Zwangsabgabe skandalös

Zwangsabgabe für Jungfernstieg ist
"dreister Griff in die Börse kleiner Leute"

Als "dreisten Griff in die Geldbörse kleiner Leute" hat
SPD-Landesgeschäftsführer Ties Rabe die "faktische Zwangsabgabe" der
Städtischen Wohnungsbaugesellschaften SAGA und GWG zugunsten der
Jungfernstieg-Neugestaltung bezeichnet.

Natürlich sei es eine gute Nachricht, dass die Hamburgischen
Electricitätswerke 100.000 Euro für den Umbau des Jungfernstiegs zur
Verfügung stellen, sagte Rabe am Mittwoch. "Dass der Senat jedoch
gleichzeitig eingesteht, dass sich die städtischen Wohnungsbaugesellschaften
SAGA und GWG mit dem Zehnfachen, mit einer Million Euro an der Neugestaltung
des Jungfernstiegs beteiligen müssen, ist demgegenüber ein handfester
Skandal." Gerade Menschen in Sozialwohnungen machten sich derzeit Sorgen um
ihre Zukunft. "Dass man mit ihren Mieten jetzt die Neugestaltung des
Jungfernstiegs finanziert, sollte ihnen ein Senatsvertreter mal zu
erklären."

Es gebe beim Erhalt und bei der Renovierung von SAGA- und GWG-Häusern und
-Wohnungen sicher genug zu tun, sagte Rabe. Der Verdacht liege nahe: "Hier
sollen Mieterinnen und Mieter mit kleinem Geldbeutel ein Prestige-Projekt
des Hamburger Senats bezahlen."


Hamburg, den 5. November 2003
Christoph Holstein
SPD Hamburg
Presse und Kommunikation


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

CDU-Schill-Konstellation | Sofortprogramm veröffentlicht