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Dammöffnung:
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Ängste der Anwohner unbegründet
Angesichts aktueller Anwohnerproteste gegen die geplante Dammöffnung in den Borghorster Elbwiesen betont der Naturschutzbund (NABU) Hamburg, dass das von der EU geförderte Projekt keinerlei negative Folgen für die Anwohner nach sich ziehe. Deren Ängste seien verständlich, in der Sache jedoch nicht begründet.
„Für die geplante Wiederherstellung eines tidebeeinflussten Auenlebensraums ist lediglich die Öffnung des Leitdamms vorgesehen, der Hauptdeich ist nicht betroffen“, erklärt Stephan Zirpel, Geschäftsführer des NABU Hamburg. Ein wissenschaftliches Gutachten belege, dass die Öffnung des Leitdamms keinerlei Auswirkungen auf die bestehende Bebauung habe. „Die von den Anwohnern kritisierten derzeitigen Vernässungen von Wohn- und Gewerbeflächen gehen auf Mängel im Entwässerungssystem der Brookwetterung zurück haben mit dem EU-Projekt nichts zu tun.“
Vor dem Hintergrund des Jahrhunderthochwassers im Sommer 2002 begrüßt der NABU Hamburg die vom Senat beschlossene Maßnahme als richtigen Schritt beim vorbeugenden Hochwasserschutz. „Dort, wo es heute noch möglich ist, müssen der Elbe Überschwemmungsflächen zurückzugeben werden“, so Zirpel. „Naturschutz, die Schaffung von Erholungsmöglichkeiten und Hochwasserschutz lassen sich sinnvoll kombinieren und stellen eine notwendige Entwicklung für die Metropole Hamburg dar.“
281103 Bernd Quellmalz (V.i.S.d.P.) Pressesprecher Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Hamburg e.V. Osterstraße 58 20259 Hamburg Internet: www.NABU-Hamburg.de
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