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ISSN 1610-0611
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„Interessantes Experiment“

GEW: „Interessantes Experiment“

Zumeldung zu „PISA für Erwachsene“

Frankfurt a.M./Paris – Als ein „interessantes Experiment“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den heute von der OECD in Paris vorgestellten „PISA-Test für Erwachsene“ bezeichnet. „Die Untersuchung kann wichtige Hinweise darauf geben, welche Kompetenzen der Menschen künftig entscheidend sind und wo wir heute stehen“, erklärte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in Frankfurt a.M. „Das Schlagwort des ‚lebenslangen Lernens’ ist auch in Deutschland fester Bestandteil aller Sonntagsreden zum Thema Bildung. Doch wenn es zum Schwur kommt, streichen Politiker gerne zuerst im Bildungsbereich. Gerade als zweite Chance für viele Menschen steht der derzeitige Abbau der Weiterbildung in Deutschland der Forderung nach lebenslangem Lernen vollkommen entgegen.“

Die Diskussion über „Pisa für Erwachsene“ und mögliche Ergebnisse der Studie könnten wichtige Impulse für ein schlüssiges Konzept ‚lebenslangen Lernens’ geben – von der KiTa, über Schulen und Hochschulen bis hin zum Weiterbildungsbereich. Insbesondere für die Weiterbildung erhoffe sich die GEW wichtige Informationen aus dem internationalen Vergleich. „Es darf nicht beim Ranking zwischen den Ländern und beim Feststellen der Defizite bleiben. Wichtig ist, dass Kultusministerien und Bundesregierung anschließend die richtigen Konsequenzen für die Weiterentwicklung des Bildungssystems ziehen“, sagte Stange.

„Unverständlich“ nannte die GEW-Chefin die Vorab-Ablehnung einer Beteiligung Deutschlands an der geplanten Studie durch die Kultusministerkonferenz (KMK). „Wovor hat die KMK Angst? Die GEW rät den Kultusministern zu mehr Mut und mehr Gelassenheit“, betonte Stange.



29. Okt. 2003
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
http://www.gew.de


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