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ISSN 1610-0611
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AtomkraftgegnerInnen verbringen Nacht im Gleisbett. Es war nicht schwer, nachdem der letzte Zug durchgefahren war, auf die Gleise der (Castor-)Strecke Lüneburg Dannenberg zu gelangen. Übernachten wollten die DemonstrantInnen auf dem Schienenweg, um gegen neue Catsortransporte und für die Demonstrationsfreiheit auch auf Bahnlinien zu protestieren.


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Die Polizei erklärte den mittlerweile auch schon in Schlafsäcken liegenden Menschen die gefährliche Lage in der sie seien, denn schliesslich sei es möglich, dass ein Zug kommt. Irgendwie klang das schon fast wie eine Drohung, war doch die Polizei überall auf der Strecke postiert und öffentlicher Zugberkehr findet zu später Stunde nicht statt. Gegen 22:00 begann die Polizei mit der Räumung der Blockade durch Wegtragen. Was auch recht zivil von statten ging. Dafür waren sich manche Polizisten aber auch nicht zu schade Pressevertreter gleich mit abzuführen.


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Doch der Polizeieinsatz sollte kurz nach der Befreiung der Gleise von den Menschen ad absurdum geführt werden. Inzwischen hatte Rechtsanwalt Wolfram Plener als Vertreter der Anmelder intensiv mit der Einsatzleitung verhandelt und durchgesetzt, dass die angemeldete Mahnwache direkt auf dem Bahnübergang stattfinden konnte. So nahmen alle gerade Geräumten wieder auf den Gleisen Platz, diesmal ohne Selbstgefährdung und mit Schutz der Polizei. Bis zum Morgen blieben sie dort...


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pisselberg am 2003-06-28
fotograf: timo vogt agentur: www.randbild.de
kontext: Atom, gorleben, castor, gleise, bahn, schienen, blockade, nacht, gleisbett, demonstration, polizei,









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Auf den Castor-Schienen übernachtet | Moin AktivistInnen!