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Gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen
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Gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen durch neue Medien stärken
Bundesministerin Renate Schmidt zum Tag der älteren Generation am 2. April
Die gesellschaftliche Teilhabe und Partizipation älterer Menschen zu stärken, ist ein Schwerpunkt der Seniorenpolitik des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Internet bietet neue Möglichkeiten der Partizipation. Dies hebt Bundesministerin Renate Schmidt zum Tag der älteren Generation am 2. April hervor. Der Tag der älteren Generation wird alljährlich bundesweit am ersten Mittwoch im April begangen.
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, erklärt: "Die längere Lebenszeit hat den Menschen einen neuen Lebensabschnitt gebracht; dies sind 'gewonnene Jahre'. Damit Seniorinnen und Senioren diese Jahre positiv erleben können, müssen sie auch nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben in alle Bereiche der Gesellschaft eingebunden sein. Auch die neuen Medien eröffnen dazu Wege. Für immer mehr ältere Menschen zählt das Internet ebenso selbstverständlich zum Leben wie Telefon oder Fernsehen. Gerade körperlich eingeschränkte Menschen können sich via Internet rasch über Reiseangebote, Krankenversicherungsleistungen oder Einkaufshilfen informieren. Das Bundesministerium ermutigt Seniorenorganisationen und -initiativen, als Multiplikatoren für die Internetnutzung älterer Menschen zu wirken."
Gesellschaftliche Teilhabe ist besonders für mobilitätseingeschränkte ältere Menschen schwer zu erreichen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat deswegen das Modellvorhaben einer Seniorenorganisation (Jahresringe e.V.) unterstützt, im Rahmen dessen eine Computer- und Internet-Schulung für ältere mobilitätseingeschränkte Menschen in ihrer eigenen Wohnung angeboten wurde. Auch im Modellprogramm "Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI) wird das Jahr 2003 unter dem Schwerpunktthema Internet stehen. In dem Programm werden ältere Menschen zu seniorTrainer und seniorTrainerinnen geschult, um ihr Wissen für freiwilliges Engagement an andere Seniorinnen und Senioren weiterzureichen. Im Jahr 2003 werden diese seniorTrainer ermutigt, Projekte zum Einsatz des Internets bei Senioreninitiativen und den Senioren selbst aufzubauen und zu unterstützen.
In den letzten Jahren hat das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium regen Zulauf erfahren. Ältere Menschen nutzen jedoch nicht im gleichen Maße wie andere Bevölkerungsgruppen das Internet. Während 69 Prozent der 20- bis 29-Jährigen Online sind, besitzen nur 14 Prozent der 50- bis 59-Jährigen und nur 5,7 Prozent der über 70-Jährigen einen Internetzugang.
--------------------------------- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Internet: http://www.bmfsfj.de/ BMFSFJ
Pressemitteilung Nr. 42 Veröffentlicht am 1. April 2003
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ISIS-Sozialforschung: www.senioren-initiativen.de | GEW-Seniorentag
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