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ISSN 1610-0611
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Gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen

Gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen
durch neue Medien stärken

Bundesministerin Renate Schmidt zum Tag der
älteren Generation am 2. April



Die gesellschaftliche Teilhabe und Partizipation älterer Menschen zu
stärken, ist ein Schwerpunkt der Seniorenpolitik des Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Internet bietet neue
Möglichkeiten der Partizipation. Dies hebt Bundesministerin Renate
Schmidt zum Tag der älteren Generation am 2. April hervor. Der Tag der
älteren Generation wird alljährlich bundesweit am ersten Mittwoch im
April begangen.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate
Schmidt, erklärt: "Die längere Lebenszeit hat den Menschen einen neuen
Lebensabschnitt gebracht; dies sind 'gewonnene Jahre'. Damit
Seniorinnen und Senioren diese Jahre positiv erleben können, müssen
sie auch nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben in alle Bereiche
der Gesellschaft eingebunden sein. Auch die neuen Medien eröffnen dazu
Wege. Für immer mehr ältere Menschen zählt das Internet ebenso
selbstverständlich zum Leben wie Telefon oder Fernsehen. Gerade
körperlich eingeschränkte Menschen können sich via Internet rasch über
Reiseangebote, Krankenversicherungsleistungen oder Einkaufshilfen
informieren. Das Bundesministerium ermutigt Seniorenorganisationen und
-initiativen, als Multiplikatoren für die Internetnutzung älterer
Menschen zu wirken."

Gesellschaftliche Teilhabe ist besonders für mobilitätseingeschränkte
ältere Menschen schwer zu erreichen. Das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat deswegen das Modellvorhaben
einer Seniorenorganisation (Jahresringe e.V.) unterstützt, im Rahmen
dessen eine Computer- und Internet-Schulung für ältere
mobilitätseingeschränkte Menschen in ihrer eigenen Wohnung angeboten
wurde. Auch im Modellprogramm "Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI)
wird das Jahr 2003 unter dem Schwerpunktthema Internet stehen. In dem
Programm werden ältere Menschen zu seniorTrainer und
seniorTrainerinnen geschult, um ihr Wissen für freiwilliges Engagement
an andere Seniorinnen und Senioren weiterzureichen. Im Jahr 2003
werden diese seniorTrainer ermutigt, Projekte zum Einsatz des
Internets bei Senioreninitiativen und den Senioren selbst aufzubauen
und zu unterstützen.

In den letzten Jahren hat das Internet als Informations- und
Kommunikationsmedium regen Zulauf erfahren. Ältere Menschen nutzen
jedoch nicht im gleichen Maße wie andere Bevölkerungsgruppen das
Internet. Während 69 Prozent der 20- bis 29-Jährigen Online sind,
besitzen nur 14 Prozent der 50- bis 59-Jährigen und nur 5,7 Prozent
der über 70-Jährigen einen Internetzugang.

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Internet: http://www.bmfsfj.de/
BMFSFJ

Pressemitteilung Nr. 42
Veröffentlicht am 1. April 2003



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