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ISSN 1610-0611
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Diskriminierung von Frauen

Diskriminierung von Frauen in der Rentenversicherung beenden

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert den EU-Ministerrat auf, die
Richtlinie für die Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu
Dienstleistungen und Waren umzusetzen. Insbesondere bei den Beiträgen zu
privaten Rentenversicherungen werden Frauen heute diskriminiert. Bei der
Sitzung des Bundesfrauenauschusses des DGB erklärte Ursula Engelen-Kefer am
Dienstag in Berlin:

"Die Bundesregierung sollte sich bei ihrem Abstimmungsverhalten nicht vom
Machtpoker der Versicherungswirtschaft beeindrucken lassen, die mit
fadenscheinigen Argumenten versucht, die Richtlinie abzuwenden. Männer und
Frauen brauchen faire Versicherungstarife, deshalb darf es keine
Diskriminierung bei den Beiträgen geben. Das Geschlecht ist kein objektives
Kriterium, um unterschiedliche Tarife wie bei privaten Rentenversicherungen
zu begründen. Höhere Prämien für Kundinnen wegen ihrer längeren
Lebenserwartung mögen zwar Tradition sein, dieser alte Zopf muss jedoch
abgeschnitten werden. Ich erwarte, dass die Bundesregierung im
EU-Ministerrat zur Erneuerung der Rentenversicherung durch die Zustimmung zu
der Antidiskriminierungsrichtlinie ihren Beitrag leistet. Bereits in der nun
anstehenden Rentenreform muss bei der staatlich geförderten betrieblichen
Altersvorsorge eine solche gleichstellungspolitische Korrektur vorgenommen
werden. Die öffentliche Hand sollte nur noch solche Versicherungsträger und
deren Kundinnen und Kunden mit Zuschüssen fördern, wenn sie
diskriminierungsfreie Versicherungstarife anbieten."





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DGB Bundesvorstand Pressestelle
Verantwortlich: Hilmar Höhn
Henriette-Herz-Platz 2,10178 Berlin, Germany
Internet: www.dgb.de


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