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ISSN 1610-0611
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DGB stellt Verteilungsbericht 2003 vor

Der Verteilungsbericht 2003 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zeigt,
dass sich die internationale Wettbewerbsposition Deutschlands in den letzten
Jahren fortlaufend verbessert hat. "Die Entwicklung der Lohnstückkosten
belegt, dass dieses Land kein Arbeitskostenproblem hat," sagte
DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer bei der Vorstellung des Berichtes am
Freitag in Berlin. Im internationalen Vergleich sei die Entwicklung der
deutschen Lohnstückkosten seit Mitte der neunziger Jahre
unterdurchschnittlich. Lediglich in Japan sei die Steigerung der nominalen
Lohnstückkosten geringer ausgefallen als in Deutschland.

"Die vorliegenden Zahlen machen deutlich, dass sich die Tarifautonomie
bewährt hat. Weder volkswirtschaftlich gesehen, noch aus Wettbe-werbsgründen
besteht auch nur der geringste Anlass zu einer Einschränkung," sagte
Putzhammer. Positiv wertete das DGB-Vorstandsmitglied, dass
Wirtschaftsminister Wolfgang Clement anderslautende Empfehlungen des
Wissenschaftlichen Beirats seines Ministeriums zu-rückgewiesen hat.

Laut Verteilungsbericht geht der Anteil der Arbeitnehmerinnen und
Ar-beitnehmer am Volkseinkommen (Lohnquote) seit Anfang der achtziger Jahre
in Deutschland zurück. Spiegelbildlich dazu steigt der Anteil der Gewinn-
und Vermögenseinkommen. Das bedeutet, die Schere zwischen Löhnen und
Gehältern auf der einen, und Gewinnen auf der anderen Seite hat sich in den
letzten 20 Jahren kontinuierlich weiter geöffnet.

"Das beweist: Weder zu hohe Löhne noch eine zu geringe Kapitalausstattung
der Unternehmen sind die Ursachen der deutschen Wachstumsschwäche. Sie
liegen vielmehr in einer schwachen Binnennachfrage, die durch eine
zunehmende Verteilungsschieflage verstärkt wird," sagte Putzhammer.
Makroökonomisch nötig seien deshalb wachstumsfördernde Rahmenbedingungen,
damit die nötigen Strukturreformen positiv wirken könnten.

Der Verteilungsbericht 2003 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zeigt,
dass sich die internationale Wettbewerbsposition Deutschlands in den letzten
Jahren fortlaufend verbessert hat. "Die Entwicklung der Lohnstückkosten
belegt, dass dieses Land kein Arbeitskostenproblem hat," sagte
DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer bei der Vorstellung des Berichtes am
Freitag in Berlin. Im internationalen Vergleich sei die Entwicklung der
deutschen Lohnstückkosten seit Mitte der neunziger Jahre
unterdurchschnittlich. Lediglich in Japan sei die Steigerung der nominalen
Lohnstückkosten geringer ausgefallen als in Deutschland.

"Die vorliegenden Zahlen machen deutlich, dass sich die Tarifautonomie
bewährt hat. Weder volkswirtschaftlich gesehen, noch aus Wettbewerbsgründen
besteht auch nur der geringste Anlass zu einer Einschränkung," sagte
Putzhammer. Positiv wertete das DGB-Vorstands-mitglied, dass
Wirtschaftsminister Wolfgang Clement anderslautende Empfehlungen des
Wissenschaftlichen Beirats seines Ministeriums zu-rückgewiesen hat.

Laut Verteilungsbericht geht der Anteil der Arbeitnehmerinnen und
Ar-beitnehmer am Volkseinkommen (Lohnquote) seit Anfang der achtziger Jahre
in Deutschland zurück. Spiegelbildlich dazu steigt der Anteil der Gewinn-
und Vermögenseinkommen. Das bedeutet, die Schere zwischen Löhnen und
Gehältern auf der einen, und Gewinnen auf der anderen Seite hat sich in den
letzten 20 Jahren kontinuierlich weiter geöffnet.

"Das beweist: Weder zu hohe Löhne noch eine zu geringe Kapitalausstattung
der Unternehmen sind die Ursachen der deutschen Wachstumsschwäche. Sie
liegen vielmehr in einer schwachen Binnennachfrage, die durch eine
zunehmende Verteilungsschieflage verstärkt wird," sagte Putzhammer.
Makroökonomisch nötig seien deshalb wachstumsfördernde Rahmenbedingungen,
damit die nötigen Strukturreformen positiv wirken könnten.




27.11.2003
DGB Bundesvorstand Pressestelle
Verantwortlich: Hilmar Höhn
Henriette-Herz-Platz 2,10178 Berlin, Germany
Internet: www.dgb.de


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