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Neues IDA-Projekt „Antisemitismus“
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Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) startete im Juni das Projekt „Primärer, sekundärer und tertiärer Antisemitismus. Pädagogische Modelle und Materialien zur Bearbeitung aktueller Erscheinungsformen des Antisemitismus unter Jugendlichen in der Bundesrepublik“. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt widmet sich aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus unter Jugendlichen und entsprechenden pädagogischen Handlungskonzepten insbesondere für die außerschulische Jugendarbeit. Dabei werden drei Formen des Antisemitismus unterschieden: die stereotypen, klassischen Vorurteile (primärer Antisemitismus), antisemitische Verarbeitungsformen der Tätergesellschaft nach dem Holocaust (sekundärer Antisemitismus) sowie antisemitische Gefühlswelten, die unter MigrantInnen kursieren und vor allem Folge des Nahost-Konfliktes sind. Abgeschlossen werden soll das Projekt u. a. mit einem in der Praxis erprobten MultiplikatorInnen-Paket und einer Handreichung für Jugendliche.
Schwerpunkte bis Ende 2003 sind der Aufbau eines Netzwerkes von Jugendverbänden und Fachstellen zum Themenfeld, ein Fachgespräch mit ExpertInnen, eine Umfrage unter Jugendlichen und ein Flyer mit prägnanten Informationen zur Frage „Was ist eigentlich … Antisemitismus?“ Die Ergebnisse des Projektes werden fortlaufend auf der IDA-Webseite ( www.idaev.de) dokumentiert.
Das Projekt wird gefördert durch „Entimon gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus“, ein Programm im Rahmen des Aktionsprogramms „Jugend für Toleranz und Demokratie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Düsseldorf, 25. Juni 2003 V.i.S.d.P.: Dr. Stephan Bundschuh/IDA e. V., Volmerswerther Str. 20, 40221 Düsseldorf Pm 9_2003
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