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ISSN 1610-0611
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DAS LIED DER MOORSOLDATEN


DAS LIED DER MOORSOLDATEN

2 CDs, Gesamtlänge ca. 155 Min., incl. Beiheft (64 S.), herausgegeben vom
Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager in Papenburg.

Wohl kein anderes der in den Lagern der Nationalsozialisten geschriebenes Lied hat eine solche Po-pularität und Verbreitung erreicht wie das im Sommer 1933 im KZ Börgermoor entstandene Lied der Moorsoldaten. Nicht von ungefähr halten es die Sänger Hein & Oss Kröher für »eines der wichtigsten deutschen Lieder des 20. Jahrhunderts«.

In einer neuen CD-Edition des DIZ Emslandlager wird die Geschichte des Moorsoldatenlieds erstmals von seinen Anfängen bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Neben 31 verschiedenen Aufnahmen des Lieds aus dem In- und Ausland, alten und neuen, bekannten und unbekannten, enthält sie darüber hinaus ein längeres Gespräch mit seinem Komponisten Rudi Goguel. Zu den vielen Höhepunkten der Edition gehören ferner eine fünfminütige Lesung von Wolfgang Langhoff aus seinem Buch Die Moorsoldaten sowie die Szene Moorsoldaten aus einer Hörspielfassung von Bertolt Brechts Furcht und Elend der Dritten Reiches.

Ergänzt wird die zweieinhalbstündige Tondokumentation durch ein ausführliches Beiheft. Es beinhaltet einen längeren Beitrag des Volkskundlers Guido Fackler (Würzburg) zur Entstehung des Lieds im KZ Börgermoor sowie verschiedenste Materialien zur Wirkungsgeschichte des Lieds bis heute (darunter mehrere ausländische Nachdichtungen, Illustrationen, Stellungnahmen von Musikern und biographische Informationen).

Die umfangreiche Edition entstand in inhaltlicher Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv. Finanziell gefördert wurde sie durch die Klosterkammer Hannover, die GEMA-Stiftung (München) und die Hans Böckler Stiftung (Düsseldorf). Bis zum 31. Dezember 2002 ist sie zum VORZUGSPREIS von 20 EURO erhältlich. Danach wird die Edition 25 EURO kosten.

Interpreten: Kölner Saxophon Mafia – Ernst Busch – Wolfgang Langhoff – Rudi Goguel – Eva Busch – Hein & Oss Kröher – Pete Seeger – Paul Robeson – Don Paulin – Perry Friedman – Hannes Wader – Kostas Papanastasiou – The Connolly Group – Chor Collège Saint Joseph Avignon – Die Schnitter – Radio Jazz Group Stuttgart (Wolfgang Dauner, Albert Mangelsdorff, Kenny Wheeler, Markus Stockhausen u.a.) – Hanning Schröder / Ulbrich-Quartett – Ondersteboven – Reservoir Dogs – Rundfunkchor Leipzig – Schalmeien-Orchester »Fritz Weineck« – Argus – Michael von der Heide – Kampfgruppenorchester von Radio DDR – Hermann Hähnel – Dany Bober – Gruppe Carl-von-Ossietzky – Welle: Erdball – Die Einsamen Stinktiere u.a.



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Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager
Wiek rechts 22, 26871 Papenburg (Postanschrift: DIZ, Postfach 1132, 26851 Papenburg)
Tel.: + 49 / (0)4961 / 916306 – Fax: + 49 / (0)4961 / 916308 – E-Mail: mail@diz-emslandlager.de


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