Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
Inland:
Inland


Themen:
Bürger- und Zivilgesellschaft
  SeniorInnen
  Castor Antiatom
  Informationsgesellschaft
  Datenschutz
Bildung Schule Beruf
Kinder u. Jugend
Kultur Wissen
  Literatur
  Film
Mensch & Tier
Soziales Gesundheit Miteinander
Menschen- u. Bürgerrecht Asyl
Gewerkschaften
Report
Umwelt Natur Öko
Verbraucher
  Trans Fair


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


Weihnachtsgeld 2003

WSI-Tarifarchiv:

Das ist (tariflich) gesichert: Weihnachtsgeld 2003

In vielen Betrieben wird in diesem Jahr das Weihnachtsgeld gekürzt. Sicher ist nur, was in den Tarifverträgen verbindlich vereinbart ist. In den meisten Wirtschaftszweigen sehen die Tarifverträge eine Jahressonderzahlung (“Weihnachtsgeld”) vor. Sie wird überwiegend als fester Prozentsatz vom Monatseinkommen berechnet. Die Höhe fällt je nach Tarifbereich sehr unterschiedlich aus, und längst nicht überall besteht ein Anspruch auf ein volles 13. Monatseinkommen. In einzelnen Tarifbereichen (z.B. Chemie) kann das Weihnachtsgeld variabel gestaltet werden. Dies ergibt ein Überblick, den das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung jetzt in Düsseldorf veröffentlicht hat. 100 % erhalten u.a. die Beschäftigten im Bankgewerbe und in der Süßwarenindustrie, 95 % erhalten sie in den Bereichen Chemie (West) und Druck. Darunter liegen u.a. der öffentliche Dienst (West) (rd. 84 %), die Bereiche Versicherungen (80 %), Einzelhandel (West) (62,5 %) sowie Metallindustrie (West) (55 %). In vielen Bereichen haben die Beschäftigten in den neuen Ländern mittlerweile gleichgezogen. Weniger als ihre KollegInnen im Westen erhalten die Ost- Beschäftigten z. B. in den Bereichen Chemie (65 %), öffentlicher Dienst (rd. 63 %) und Metallindustrie (50 %). Kein Weihnachtsgeld erhalten u.a. die Beschäftigten im ostdeutschen Bauhauptgewerbe.

Tabelle 1 [45 KB] (Word Dokument)
Tabelle 2 [96 KB] (Word Dokument)


27.10.2003
Margitta Reicharz
Hans-Böckler-Stiftung
Abt. Öffentlichkeitsarbeit
Hans-Böckler-Straße 39
40476 Düsseldorf
www.boeckler.de


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

9000 Euro Steuergelder pro Minute! | Sinkende Chancen für Langzeitarbeitslose