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ISSN 1610-0611
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Weihnachten unterm Bio-Christbaum

ROBIN WOOD gibt im Internet aktuelle Tipps zum Bäumchenkauf

Rund 23 Millionen Weihnachtsbäume werden in den kommenden Wochen in
Deutschland verkauft. Die Freude an diesem Brauch möchte ROBIN WOOD
niemandem nehmen - zumal inzwischen pestizidfreie, ökologisch vertretbare
Alternativen zum Christbaum aus der Massenproduktion angeboten werden. Im
Internet unter http://www.robinwood.de gibt die Umweltorganisation Tipps bei
der Suche nach dem Öko-Weihnachtsbaum mit glaubwürdigem Zertifikat.

"Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder
Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln
bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite
kontrolliert wird", empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD.
ChristbaumkäuferInnen sollten daher auf die Siegel des Naturland Verbandes
oder des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Außerdem
bieten auch immer mehr Bioland-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume
an.

"Zertifikate von Naturland und vom FSC erhalten nur Forstbetriebe, die auf
Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten",
erläutert Fenner. Der Verband Naturland hat seine Waldrichtlinien zusammen
mit ROBIN WOOD, dem BUND und Greenpeace erarbeitet. An den Richtlinien des
FSC waren neben den Umweltverbänden auch soziale und ökonomische
Interessengruppen beteiligt.

Noch wird leider nicht jeder, der nach einer Öko-Tanne sucht, in seiner
Nachbarschaft fündig werden. Schon recht breit gestreut sind die Angebote in
Rheinland-Pfalz, Hamburg und Schleswig-Holstein. Dies zeigt die Liste, die
ROBIN WOOD aktuell zusammengestellt hat.

Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der
sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum Selberschlagen
beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist
eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen
Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren die meisten
später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an. Weitere Ratschläge zum
Christbaumkauf finden Sie ebenfalls auf der ROBIN WOOD-Homepage in dem
Beitrag "O du fröhliche ... - Öko-Knigge für den Christbaumkauf".

Übrigens ist die Weißtanne, der Baum des Jahres 2004, durch
Luftverschmutzung und zu hohe Wilddichte in den Wäldern bedroht. Eine
forstwirtschaftliche Nutzung - auch als Weihnachtsbaum - trägt hingegen
nicht zur Gefährdung dieses Baumes bei.



26. November 2003
Rudolf Fenner
ROBIN WOOD-Waldreferent
www.robinwood.de

Ute Bertrand
ROBIN WOOD-Pressesprecherin
www.robinwood.de


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