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ISSN 1610-0611
Newsletter


ai: [ Irak-Crisis-Response ]

ai ist äußerst besorgt über die Bedrohung der Zivilbevölkerung
im Irak-Krieg. Obwohl die Kriegsparteien versichern, die Zahl
der zivilen Opfer so gering wie möglich halten zu wollen, bleibt
der Einsatz von Waffen zu befürchten, die eine Unterscheidung
zwischen militärischen und zivilen Zielen extrem schwierig machen.

ai ruft alle Parteien im Irakkrieg auf, jede erforderliche
Maßnahme zu treffen, um entsprechend den Prinzipien des humanitären
Völkerrechts zivile Opfer zu vermeiden. Das heißt insbesondere:

- keine direkten Angriffe auf Zivilisten oder zivile Objekte
- keine Angriffe, die nicht zwischen zivilen und militärischen
Zielen und Objekten unterscheiden können
- keine Angriffe, die zwar einem militärischen Ziel gelten,
dabei aber eine unverhältnismäßige Auswirkung auf Zivilisten/
zivile Objekte haben

Unterschiedslos wirkende Waffen können nicht ohne einen Bruch
der genannten Prinzipien des humanitären Völkerrechts eingesetzt
werden. Daher fordert ai alle Kriegsparteien dringend auf, solche
Waffen nicht zu verwenden.

Wir bitten Sie DRINGEND, die aktuellen online-Appelle an
Regierungen, die sich an den Militäraktionen beteiligen,
sofort abzuschicken!

Aktuelle Informationen bzw. Aktionen finden Sie jeweils
auf unserer neuen Homepage:

http://www.amnesty.at/irak


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