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ISSN 1610-0611
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... damit das Leben weitergeht

Bestürzung über Angriff auf UN-Hauptquartier im Irak
Diakonie und Caritas setzen ihre Hilfe unvermindert fort


Die Diakonie Katastrophenhilfe und
Caritas international haben mit großer Bestürzung auf den Bombenangriff auf
das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Bagdad reagiert. "Das ist ein
großer Schock für die humanitäre Gemeinschaft", erklären die beiden
kirchlichen Hilfswerke. "Die Mitarbeiter aus den Netzwerken von Diakonie und
Caritas sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Sie setzen ihre
Hilfe für die irakische Zivilbevölkerung fort. Den Opfern des Anschlags und
ihren Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl und die Sorge um unsere
eigenen Mitarbeiter bleibt."
Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe arbeiten im Irak
eng mit lokalen kirchlichen Partnern zusammen. Über Hilfezentren in Kirchen
und Moscheen sowie Sozialstationen der Caritas Irak versorgen sie bedürftige
Familien mit Lebensmitteln und beteiligen sich an der Instandsetzung der
Wasserversorgung. Außerdem werden Spezialmedikamente etwa zur Behandlung von
Krebs an Krankenhäuser in Bagdad, Basra und Mosul geliefert.
"Der Wiederaufbau einer zivilen Verwaltung muss trotz dieses Rückschlages
zügig voran gehen", fordern Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas
international. Seit dem offiziellen Ende des Krieges Anfang Mai hat sich die
Sicherheitslage zunehmend verschlechtert. Plünderungen, Überfälle und
Schießereien prägen den Alltag in Bagdad. Dies gebe großen Anlass zur Sorge
und erschwere die weiterhin notwendige Unterstützung der Not leidenden
Menschen, so die kirchlichen Hilfswerke.




Stuttgart/Freiburg, 20. August 2003.
Gesine Wolfinger (Diakonie Katastrophenhilfe)
Matthias Schüth (Caritas international)
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Diakonisches Werk der EKD
- Diakonie Katastrophenhilfe -
Stafflenbergstraße 76
D-70184 Stuttgart
Germany
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de
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