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ISSN 1610-0611
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Journalisten-Initiative: Spenden für den Irak

Auf Initiative der Moderatorinnen Maybrit Illner (ZDF) und Anne Will (ARD)
werben prominente Journalisten in einem gemeinsamen Aufruf um Spenden für die
irakische Bevölkerung. Hilfsorganisationen wie die Diakonie haben in den
vergangenen Tagen immer wieder auf die prekäre Lage der Menschen im Irak
hingewiesen. Die Versorgung vor allem in den Gebieten Basra, Bagdad oder
Kerbala ist katastrophal. Die Journalisten unterstützen deshalb die
Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie und Unicef mit
eigenen Spenden. Zugleich wenden sie sich mit ihrem Aufruf an die
Öffentlichkeit.

"Entscheidend ist, dass die Hilfe jetzt so schnell wie möglich zu den Menschen
kommt", so Maybrit Illner. "Wenn man sieht, wie viel Leid ihnen widerfährt,
kann man nicht einfach nur Zuschauer bleiben." Anne Will: "Jede Stunde werden
mehr als 100 Verletzte in die irakischen Krankenhäuser eingeliefert. Dort fehlt
es längst an allem. Deshalb müssen wir schnell etwas tun."

Zu den Erst-Unterzeichnern des Aufrufes gehören ARD-Chefkoordinator Hartmann
von der Tann, ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, die Moderatorinnen Sabine
Christiansen, Marietta Slomka und Sandra Maischberger,die Moderatoren Ulrich
Wickert und Steffen Seibert, Tagesspiegel-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und
der stellvertretende Chefredakteur des Stern, Hans-Ulrich Jörges.

Der Aufruf im Wortlaut:
"Der Krieg der USA und ihrer Verbündeten gegen den Irak bringt auch in
Deutschland Hunderttausende dazu, auf die Straße zu gehen. Bei allem Engagement
für den Frieden - wir müssen den Menschen im Irak helfen! Seit Jahrzehnten
leidet dieses Volk unter großen Entbehrungen. Es fehlt an Lebensmitteln, an
Wasser, an Medikamenten und medizinischem Gerät. Wir Journalisten berichten
täglich über den Fortgang des Krieges. Wir zeigen und kommentieren Bilder von
furchtbarem Leid. Wir beobachten, wie sich die Lage der Menschen im Irak weiter
verschlechtert. Wir sollten nicht so tun, als ginge uns ihr Schicksal nichts an,
nur weil Deutschland sich nicht an diesem Krieg beteiligt. Wir sollten die
Menschen nicht allein lassen. DRK, Diakonie, Caritas und Unicef haben
Notprogramme im Irak gestartet und brauchen unser aller Unterstützung. Wir
Journalisten spenden. Spenden auch Sie!"

Spendenkonto der Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder
online über das Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/


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9. April 2003/mps

Miguel-Pascal Schaar
- Pressesprecher -

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.
Reichensteiner Weg 24
14195 Berlin-Dahlem
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