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ISSN 1610-0611
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Lage im Irak weiter schwer für Zivilbevölkerung

Die Situation im Irak ist weiterhin gravierend für die Zivilbevölkerung. Das Rote Kreuz ist eine der wenigen Hilfsorganisationen die im Irak tätig sind. In den letzten Tagen konnte das Rote Kreuz Krankenhäuser mit Medikamenten versorgen, Wasser und Lebensmittel verteilen und Kriegsgefangene besuchen.

Zur Zeit sind 14 internationale und über 100 lokale Mitarbeiter im Einsatz innerhalb der Grenzen Iraks. Ein Team von 15 Mitarbeitern besuchen seit zwei Tagen
Kriegsgefangene.

In Al-Hilla, 100 Km südlich von Bagdad, wurde am 1. April ein Krankenhaus mit Medikamenten, Decken und weiteren Materialien unterstützt. Über 250
Verletzte sind nach schweren Bombardements und Kämpfen in den letzten Tagen in das Krankenhaus eingeliefert worden. Mehrere Tote - Männer, Frauen und Kinder - wurden geborgen. Das Rote Kreuz wird weitere Hilfesendungen nach Al-Hilla, und andere Orte, die besucht wurden, bringen.

Basra und Bagdad werden weiter mit Trinkwasser versorgt. Wasserstationen werden von Rot-Kreuz Mitarbeitern repariert. Tankwagen mit Wasser versorgen die
Stadtteile, in denen die Wasserversorgung nach wie vor unterbrochen ist.

Das Rote Kreuz ist sehr besorgt über die Situation in Najaf, Kerbella und Nasariya südlich von Bagdad, wo seit Tagen weder das Rote Kreuz noch Journalisten
Zutritt haben.

Die Lage im Irak ist für die Zivilbevölkerung sehr ernst. Deshalb bittet das Deutsche Rote Kreuz dringend um Spenden für die Opfer:

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl 370 205 00
Kennwort: Nahost
Online Spenden unter: www.DRK.de



DRK-Pressestelle:
Lübbo Roewer
Fredrik Barkenhammar

Berlin, 02. April 03
22/03
PM:
Irak:
Lage im Irak weiter schwer für Zivilbevölkerung


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