IPPNW - Medikamentenlieferung und Fact-Finding-Mission nach Bagdad
IPPNW-Ärzte auf dem unsicheren Weg nach Bagdad
Dritter Arzneitransport in den Irak wird von deutschen IPPNW-ÄrztInnen begleitet
Heute Mittag ist eine dreiköpfige deutsche IPPNW-Delegation in den Irak aufgebrochen. Sie trifft heute Nacht in Amman ein und reist von dort per PKW weiter. Die Ärzte und Ärztinnen bringen dringend benötigte Medikamente in die Kinderkliniken in Bagdad, darunter Antibiotika, Schmerzmittel, fiebersenkende Arzneien und Beruhigungsmittel.
Neben der Begleitung des Medikamententransportes dient die Reise dazu, die Situation in den Kinderkliniken vor Ort zu untersuchen und die medizinischen Hauptbedürfnisse zu recherchieren, so dass dann noch zielgenauer Hilfstransporte organisiert werden können.
Wegen der chaotischen Verhältnisse im Irak musste die eigentlich für vergangene Woche geplante Reise aus Sicherheitsgründen verschoben werden. Heute sind für die Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Prof. Ulrich Gottstein (Internist), Dr. Angelika Claußen (Psychiaterin) und Dr. Zuhair Khallak (Kinderarzt) nach Bagdad aufgebrochen. Sie waren schon mehrfach in der Vergangenheit im Irak und werden ihre Kontakte zu den Bagdader Ärzten nutzen.
Berlin, 13. Mai 2003 Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, Tel.: 030-698074-0, Fax: 030-6938166, nternetseite: www.ippnw.de
|