Krieg im Irak
UNICEF: Kinder werden sterben
Spendenaufruf gestartet
UNICEF ruft angesichts des Kriegsausbruchs dazu auf, alles zu tun, um Schutz und Hilfe für Kinder im Irak sicherzustellen. „Kinder werden in diesem Krieg sterben. Das ist eine Tatsache. Die Frage ist, wie viele Kinder wir schützen können. Das muss unsere Priorität sein“, erklärte UNICEF-Direktorin Carol Bellamy. UNICEF appelliert an die Konfliktparteien, zivile Wohngebiete und lebensnotwendige Einrichtungen wie Wasserwerke oder Krankenhäuser nicht anzugreifen oder als Schutzschilder zu benutzen. UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Kinder im Irak auf.
Auch nach dem Abzug internationaler Mitarbeiter geht die UNICEF-Hilfe im Irak weiter. Ein Team von 160 nationalen Mitarbeitern hält in den UNICEF-Büros in Bagdad und Basra sowie den nordirakischen Städten Kirkuk, Erbil, Mosul und Dohuk die Hilfsprogramme aufrecht.
In den vergangenen Monaten hat UNICEF große Mengen Medikamente, Zusatznahrung, Materialien zur Wasseraufbereitung und andere Hilfsgüter zur Versorgung von Kindern, schwangeren Frauen, Flüchtlingen und Kindern in Heimen im Irak an Familien und Einrichtungen verteilt und Massenimpfungen durchgeführt. In den Nachbarländern Iran, Türkei, Jordanien und Syrien hat UNICEF große Lager mit Hilfsgütern und logistische Kapazitäten aufgebaut.
UNICEF bittet dringend um Spenden für die Kinder im Irak
Spendenkonto 300.000
Sozialbank Köln (BLZ 370 205 00)
Stichwort: Irak
oder: Spendentelefon 0137/300.000 sowie im Internet: www.unicef.de
Weitere Informationen im Internet unter www.unicef.de
Angelika Söhne Köln, den 20.3.2003 Pressestelle ______________ UNICEF Deutschland Höninger Weg 104 50969 Köln web: www.unicef.de
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