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Humanitäre Lage in der Golf-Region verschlechtert
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Humanitäre Lage in der Golf-Region verschlechtert sich
Vorbereitungen auf Versorgung von Flüchtlingen auch in Syrien
Knapp eine Woche nach Beginn des Krieges im Irak verschlechtert sich die humanitäre Lage in der Region zunehmend. Noch sind große Flüchtlingsströme ausgeblieben, doch die Situation an der türkisch-irakischen Grenze ist angespannt. In Jordanien und Syrien laufen die Vorbereitungen der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partner für die Versorgung von Flüchtlingen auf Hochtouren. In den irakischen Städten Basra und Bagdad wird das saubere Trinkwasser immer knapper. Im Nord-Irak sind nach Angaben der türkischen Partnerorganisation "Anatolian Development Foundation" mehrere Tausend Iraker auf der Flucht vor den militärischen Angriffen. Sie hielten sich in der Nähe der an der Grenze gelegenen Stadt Cukurca auf und lebten unter "schwierigen Bedingungen", so die Hilfsorganisation. Auch auf türkischer Seite sind Vorkehrungen zur Versorgung der Flüchtlinge unter Federführung des Roten Halbmonds getroffen worden. In Jordanien und Syrien gehen die Vorbereitungen auf die Versorgung von Flüchtlingen weiter. Das syrische Lager Al Hol, in dem noch rund 90 Flüchtlinge aus dem Golfkrieg 1991 leben, wird für die Aufnahme von rund 20.000 Menschen vorbereitet. Der mittelöstliche Kirchenrat, mit dem die Diakonie Katastrophenhilfe eng zusammenarbeitet, will sich an der Verteilung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung beteiligen. Die Hilfsgüter werden auf regionalen Märkten beschafft. Im jordanischen Camp "A" in der Nähe des Ortes Ruweischid, das für knapp 20.000 irakische Flüchtlinge Platz bieten soll, unterstützen die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner ebenfalls die erforderlichen Hilfsmaßnahmen, darunter die Installation von sanitären Anlagen und Abwassersystemen. Darüber hinaus werden Lebensmittelpakete für 500 Flüchtlingsfamilien vorbereitet. Im Irak selbst stehen 18 große sowie eine Reihe von kleineren kirchlichen Gebäuden, Schulen und Moscheen als Hilfezentren für Familien offen, die Schutz vor den Bombardierungen suchen. Sie erhalten dort Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente.
Für die Hilfe in den Ländern des Mittleren und Nahen Ostens ist die Diakonie Katastrophenhilfe dringend auf Spenden angewiesen, Kennwort "Irak".
Spendenkonten:
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Caritas International: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online über das Internet <http://spende.caritas-international.de>
Stuttgart, 26. März 2003.
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Hinweise auf Kriegsverbrechen | Irakische Armee verübt Massaker in Kirkuk
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