Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
International:
International


Themen:
urgent action
Gegen den Krieg I
Gegen den Krieg II
Der Krieg
  Hilfe
  Stoppt den Krieg
  Bilderkrieg
Krieg & Frieden • Menschen- u. Bürgerrechte
  IOM-Press (deutsch)
  IOM-Press (english)
  Amnesty (deutsch)
  Amnesty (english)
  IMK
EU
  EP: Abtreibungen legal
Umwelt • Natur • Öko
Mensch & Tier
Report
  Weltsozialforum
  IStGH • Haager Tribunal
  WTO
Presse- u. Informationsfreiheit
  WSIS
Initiativen
  Hilfe für Kinder


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


Irak-Krieg: Diakonie verstärkt humanitäre Hilfe

Menschen suchen Schutz in Kirchen und Hilfezentren

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihre Hilfen für
die Not leidenden Menschen im Irak verstärkt. Um die Wasserversorgung im
Süden des Irak zu verbessern, wurde eine mobile Anlage zur
Trinkwasseraufbereitung in das Land gebracht. In den kirchlichen
Hilfezentren wurden Decken und Erste-Hilfe-Sets verteilt. Immer mehr
Menschen suchen nachts in den Zentren Schutz, weil es ihnen sicherer
erscheint, dort zu schlafen.
"Es gibt immer weniger Waren auf den Märkten. Die Preise sind stark
gestiegen", berichtet ein Vertreter des Mittelöstlichen Kirchenrates, mit
dem die Diakonie im Irak zusammen arbeitet. "Wir versuchen zur Zeit, weitere
Lebensmittel zu kaufen und einzulagern. Wir bereiten uns auf die Tage und
Wochen vor, in denen die Situation womöglich noch schlimmer wird." Der
Transport von Hilfsgütern etwa von Bagdad nach Mosul werde durch die
ständigen Bombardierungen sehr erschwert. "In Bagdad haben wir das Gefühl,
dass ständig und überall Bomben fallen", so der Mitarbeiter des
Kirchenrates. "Es gibt keinen sicheren Platz in der Stadt. Auch Märkte und
Kirchen wurden getroffen."
In Basra, der zweitgrößten Stadt des Landes, ist die Versorgung der
Bevölkerung mit sauberem Wasser weiterhin schwierig. Nach Angaben der
Vereinten Nationen haben nur 50 Prozent der 1,5 Millionen Einwohner Zugang
zu Trinkwasser. "Je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die
Lage der Menschen", sagt die Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe,
Hannelore Hensle. "Gemeinsam mit unseren Partnern tun wir alles, was möglich
ist, um die Not zu lindern." In Zusammenarbeit mit dem Iranischen Roten
Halbmond wird derzeit auch die Versorgung von rund 800 Menschen, die an die
Grenze zum Iran geflüchtet sind, mit Lebensmitteln und Wasser
sichergestellt.
Für die Hilfe in den Ländern des Mittleren und Nahen Ostens ist die Diakonie
Katastrophenhilfe dringend auf Spenden angewiesen, Kennwort "Irak".

Spendenkonten:

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das
Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas International:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
oder online über das Internet <http://spende.caritas-international.de>
Stuttgart, 28. März 2003.


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

Irakische Armee verübt Massaker in Kirkuk | ai: [ Irak-Crisis-Response ]